Religion & Mythologie
Im September deckte Rom seinen Göttern die Tafel. Am 13. September lagen die Standbilder von Iuppiter, Iuno und Minerva auf Speisesofas im kapitolinischen Tempel, und Priester aßen an ihrer Stelle. Rundherum liefen die ältesten Spiele der Stadt, fünfzehn Tage lang, mit Theater, Prozessionen und Wagenrennen. Und während die Stadt feierte, schlug der höchste Beamte einen Nagel in Minervas Tempelwand, um das Jahr festzuhalten. Warum drei Kaiser vergeblich versuchten, diesem Monat ihren Namen aufzudrücken, und weshalb er bis heute den falschen trägt.
Im August war Roms Arbeit getan. Die Speicher standen voll, der Wein wartete auf die Lese, und über allem lag eine Hitze, in der ein einziger Funke genügte. Der Monat des Augustus zeigt eine Stadt, die ihren Reichtum wegschloss: Consus opferte man an einem Altar, den man das Jahr über unter der Erde ließ, und in den Raum der Ops Consiva durften nur die Vestalinnen und der Pontifex Maximus. Was Rom dort bewachte, warum es Vulcanus mit Feuer besänftigte und wie aus dem Sextilis der Augustus wurde...
Apollos Spiele gegen die Angst, Caesars Komet als politisches Kapital und ein Kalender voller Feste, deren Sinn schon die Römer selbst verloren hatten. Eine Spurensuche durch den Iulius, von der Flucht des Volkes bis zum Glück eines einzigen Tages.
Reinigung, Rausch und ein abgebrochenes Werk. Der Juni begann mit warnenden Gänsen und endete mit einem Dichter, der mitten im Satz verstummte. Dazwischen: das ewige Feuer der Vesta, betrunkene Flötenspieler in Festgewändern und ein Volksfest, bei dem Sklaven und Senatoren gemeinsam über den Tiber ruderten. Wie Rom zwischen ritueller Strenge und ausgelassenem Sommer balancierte, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Oh, der Mai in Rom ist ein wunderbarer Betrüger.... Tagsüber blühte Rom. Nachts gehörte es den Toten. Der römische Mai war Wonnemonat und Unglücksmonat zugleich — eine Reise durch Bona Dea, Lemuria und ein Volk, das Widersprüche aushielt.
Der Januar heißt Januar, weil die Römer wussten, was ein Anfang bedeutet. Janus, der älteste Gott Roms, bewachte jede Tür, jede Schwelle, jeden Übergang und der Monat, der nach ihm benannt wurde, war kein Monat des Lärms, sondern der Aufmerksamkeit. Sieben Feste, ein Gott ohne griechisches Gegenstück und eine Haltung, die 2.000 Jahre überlebt hat.
Der römische April zwischen Göttergunst und Getreidebrand. Blicken sie hinter die Kulissen und erleben Sie einen der schönsten und unruhigsten Monate Roms, in dem die Stadt zwischen prachtvollen Festen und der nackten Angst um die Ernte schwankte. Von der stillen Reinigung der Frauen am Brunnen bis zu brennenden Füchsen im Circus Maximus: Erfahren Sie, warum der April einer der festreichsten Monate des Jahres war und warum wir heute noch in seinem Takt leben...
Bevor Rom marschierte, musste Rom aufstehen. Und genau das tat es im März. Nicht mit einem Knall, sondern mit einem Sonnenaufgang, mit Geburt, mit Ritualen, mit Wein am Fluss und Trompeten, die den Winter aus der Stadt bliesen. Dieser Monat zeigt, wie aus Ordnung Bewegung wurde – und warum der März für die Römer der wahre Start ins Jahr war.
Stell dir vor, dein Jahr hätte nur 304 Tage. Stell dir vor, Politiker könnten die Zeit verlängern. Willkommen im antiken Rom – dort begann unser Kalender.
Zuerst wird das Verhältnis zu den Toten geklärt. Dann die Lebenskraft erneuert, danach die bürgerliche Ordnung korrigiert, die Pflicht gegenüber den Ahnen abgeschlossen, die Familie versöhnt, die Grenzen bestätigt und zu guterletzt die Macht begrenzt. Der Februar wirkt leise. Er hat keine heroische Pose. Doch er trägt das Fundament des Jahres.
Das Klirren des ägyptischen Sistrums - Ein Relikt aus alter Zeit Das Sistrum (ägyptisch sechem , griechisch: seistron ) Sistren sind ein traditionelles rassel- oder klapperartiges
Römische Mythologie Hintergrund Die römische Mythologie ist eine Sammlung traditioneller Geschichten, Glaubenssätze und Rituale, mit denen die Römer den Ursprung der
Götter mit menschlichen Schwächen, geheimnisvolle Kulte und himmlische Intrigen – der Glaube der Römer war so vielfältig wie faszinierend. Entdecken Sie, welche Rolle Jupiter, Mars und Co. im Alltag der Antike spielten. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen römischer Tempel und Glaubenswelten!
Entdecken Sie das faszinierende Geheimnis der Morgenröte! Wie Aurora, die römische Göttin des Neubeginns, seit Jahrtausenden Hoffnung und Wandel inspiriert, erfahren Sie hier. Tauchen Sie ein in Mythen, Kunst und spannende Unterrichtsideen rund um Aurora!
Wer war Minerva – Göttin der Weisheit, Kriegerin und Hüterin der Künste? Tauche ein in ihre faszinierende Welt voller Symbole und Mythen. Ein Blick auf eine der mächtigsten Gestalten des römischen Pantheons!
Der römische Gott Asklepios Der Geburtsort des römischen Gottes Aesculapius, zu Deutsch Äskulap, steht nicht fest. Er ist der Heilgott und steht noch heute Pate für den
Mythos, Rituale und ein Pantheon voller faszinierender Figuren – erfahre, was die Götter im Alltag wirklich bedeuteten.
Apollo, römischer Gott unterschiedlicher Wesenszüge Apollo, griechisch Appolon oder auch Apoll wurde lange Zeit von den Griechen verehrt und hielt auch sehr früh Einzug in
Die römische Göttin Abundantia bringt Wohlstand und Fülle Die römische Göttin Abundantia war in der römischen Mythologie die Personifikation des