Römische Schreibwaren – Calamus, Wachstafel, Papyrus nach archäologischem Vorbild
Vom Stilus zur Signatur – schreiben wie die Antike
Feder, Wachs, Papyrus – mehr als Werkzeuge: Sie erzählen Geschichten in jedem Strich. Unsere römischen Schreibwaren zeigen, wie Wissen einst festgehalten wurde – mit Geduld, Präzision und Stil. Ideal für Schule, Reenactment und Museum, wenn Schreiben mehr sein soll als bloß Schrift.
- Originalgetreue Nachbildungen antiker Schreibutensilien
- Ideal für Schulprojekte, Workshops & Museumserlebnisse
- Spürbare Geschichte für Hand & Kopf
- Echte Materialien: Wachs, Holz, Metall & Naturtinte
Für alle, die Worte lieber fühlen als tippen
Mit jedem Schriftzug entsteht ein Stück Geschichte – zum Anfassen, Verstehen und Weitergeben.
Römische Schreibwaren bezeichnen die Schreibgeräte und -materialien der römischen Antike (ca. 1. Jh. v. Chr. – 5. Jh. n. Chr.): calamus (Schilfrohr), stilus (Schreibgriffel), tabula cerata (Wachstafel), papyrus und atramentum (Tinte). Das Sortiment des Römer Shop umfasst archäologisch fundierte Repliken für Museum, Schule, Reenactment und private Sammler.
Womit schrieben die Römer im Alltag?
Im römischen Alltag wurde je nach Zweck unterschiedlich geschrieben. Notizen, Schülerübungen und Geschäftskorrespondenz entstanden auf Wachstafeln (tabulae ceratae), beschrieben mit einem Schreibgriffel (stilus). Längere Texte, Briefe und offizielle Dokumente schrieb man mit einem Schilfrohr (calamus) und Ruß- oder Eisengallustinte auf Papyrus oder Holztäfelchen, wie die Funde aus Vindolanda am Hadrianswall belegen. Gänsekiele setzten sich erst im Frühmittelalter als Standard durch.
Was ist ein Calamus?
Ein Calamus ist ein angespitztes und längs geschlitztes Schilfrohr, das in der griechisch-römischen Antike als Schreibgerät auf Papyrus, Pergament und Holztäfelchen diente. Die Spitze wurde mit einem Federmesser (scalprum librarium) zugeschnitten und bei Bedarf nachgespitzt. Der Calamus ist in literarischen Quellen (u. a. Cicero, Martial) und archäologisch, etwa in Ägypten und am Hadrianswall, gut belegt.
Aus welchen Zutaten bestand römische Tinte?
Die Römer verwendeten im Wesentlichen zwei Tintentypen: die Rußtinte (atramentum librarium) aus feinem Lampenruß, gebunden mit Gummi arabicum und Wasser, sowie die später zunehmend dominierende Eisengallustinte aus Galläpfeln, Eisensulfat und Bindemittel. Plinius der Ältere beschreibt die Herstellung der Rußtinte in der Naturalis historia (Buch 35). Die Eisengallustinte ist in den Vindolanda-Tafeln nachgewiesen.
Wie sahen römische Wachstafeln aus?
Eine römische Wachstafel (tabula cerata) bestand aus einem Holzrahmen mit einer vertieften Fläche, in die eine Schicht Bienenwachs gegossen war. Mehrere Tafeln wurden mit Lederschnüren zu Diptychen oder Triptychen verbunden. Beschrieben wurde das Wachs mit der spitzen Seite des stilus, gelöscht mit der flachen Seite. Funde aus Pompeji, Herculaneum und britannischen Militärlagern belegen die Alltagsverwendung im gesamten Imperium.
Für wen sind die Schreibwaren im Römer Shop geeignet?
Das Sortiment richtet sich an Museen und museumspädagogische Einrichtungen, an Schulen und Universitäten für den altsprachlichen und geschichtlichen Unterricht, an Reenactment-Gruppen und Living-History-Darsteller sowie an Privatkunden mit Interesse an antiker Schreibkultur. Zu den regelmäßigen institutionellen Kunden zählen der Archäologische Park Carnuntum und das Dominikanermuseum Rottweil.