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Kaiser Marc Aurel

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Kaiser Marc Aurel - Kaiser Marc Aurel: Philosoph auf dem Kaiserthron

Adoptivkaiser

IMPERATOR CAESAR MARCUS AURELIUS ANTONINUS AUGUSTUS

Name:

Marcus Annius Verus (so meist angegeben; möglicherweise hieß er bei der Geburt Marcus Annius Catilius Severus); nach der Adoption 138 n. Chr. Marcus Aelius Aurelius Verus

Geburtsdatum:

26. April 121 n. Chr.

Geburtsort:

Rom, laut Historia Augusta in einer Villa auf dem Caelius

Regierungszeit:

7. März 161 n. Chr. bis 17. März 180 n. Chr.

Bis 169 n. Chr. teilte sich Marc Aurel die Herrschaft mit Lucius Verus, ab 177 n. Chr. mit seinem Sohn Commodus. Seine Regierung war geprägt vom Partherkrieg, der Antoninischen Pest und den Markomannenkriegen an der Donau, die er großenteils selbst führte. Daneben schrieb er die Selbstbetrachtungen, ein Hauptwerk der stoischen Philosophie.

Ehe/n:

Faustina die Jüngere (145 n. Chr., Tochter des Antoninus Pius; sie starb im Winter 175/176 n. Chr. in Halala in Kappadokien)

Kinder:

mindestens 13 Kinder, darunter zwei Zwillingspaare; nur sechs erreichten das Erwachsenenalter

Domitia Faustina (geb. 30. November 147 n. Chr., gest. 151 n. Chr.)

Lucilla (geb. 150 n. Chr., später Ehefrau des Lucius Verus)

Annia Galeria Aurelia Faustina (geb. 151 n. Chr.)

Fadilla (geb. 159 n. Chr.)

Cornificia (geb. 160 n. Chr.)

Commodus und sein Zwillingsbruder Titus Aurelius Fulvus Antoninus (geb. 31. August 161 n. Chr.; der Zwilling starb 165 n. Chr.)

Marcus Annius Verus (geb. 162 n. Chr., gest. 169 n. Chr.)

Sabina (geb. 170 n. Chr.)

Eltern:

Mutter: Domitia Lucilla

Vater: Marcus Annius Verus, Prätor, starb um 124 n. Chr.

Adoptivvater: Antoninus Pius (25. Februar 138 n. Chr.)

Tod:

17. März 180 n. Chr. während des Markomannenkriegs, in Vindobona (Wien) oder bei Sirmium (Sremska Mitrovica); der Ort ist umstritten. Die Todesursache ist unbekannt, vielleicht die Seuche. Cassius Dio überliefert das Gerücht, Ärzte hätten aus Gefälligkeit gegenüber Commodus nachgeholfen. Seine Asche kam ins Mausoleum Hadrians.

Bildergalerie · 8 Ansichten

So sah Marc Aurel aus: Büsten, Münzen & mehr

Antike Darstellungen aus Museen im Vergleich: Was ist gleich, was ist anders?

Alle Fotos zeigen antike Originale und sind gemeinfrei. Zu den Bildnachweisen. Die Porträtzeichnung oben ist eine künstlerische Interpretation.

Lorbeerkranz

Berühmtes Zitat des Kaisers Marc Aurel

„Pass auf, dass du nicht verkaiserst, dass du nicht abfärbst. Denn das kommt vor.“
(griech. Ὅρα μὴ ἀποκαισαρωθῇς, μὴ βαφῇς· γίνεται γάρ., Marc Aurel, Selbstbetrachtungen 6,30)
Einstieg

Der Philosoph im Feldlager

Er war der mächtigste Mann der Welt und ermahnte sich in seinem Notizbuch, morgens gefälligst aus dem warmen Bett zu kommen.

Marc Aurel wollte eigentlich ein Leben als Philosoph führen. Stattdessen verbrachte er einen großen Teil seiner Regierung in Feldlagern an der Donau, kämpfte in den Markomannenkriegen gegen Germanen und Sarmaten und erlebte, wie eine Seuche, die Antoninische Pest, das Reich verwüstete. Abseits davon schrieb er auf Griechisch Gedanken für sich selbst auf. Diese Selbstbetrachtungen werden bis heute gelesen, von Schülerinnen und Schülern ebenso wie von Spitzenpolitikern.

Wie wurde er in der Geschichte wahrgenommen? Schon für den Geschichtsschreiber Cassius Dio war er ein Vorbild an Tugend. Mit dem Tod Marc Aurels sei Rom „von einem goldenen Reich in ein eisernes und rostiges“ abgestiegen. Heute gilt er als letzter der sogenannten fünf „guten Kaiser“. Doch auch sein Bild hat Kratzer: Er machte seinen Sohn Commodus zum Nachfolger, und in seiner Regierungszeit wurden Christen verfolgt, etwa 177 in Lyon; welche Rolle er selbst dabei spielte, ist unklar.

Leben

Vom Bücherwurm zum Feldherrn

26. April 121 n. Chr.

Geburt in Rom

Marcus kommt laut Historia Augusta in einer Villa auf dem Caelius zur Welt; sein Vater stirbt, als er noch ein kleines Kind ist.

um 132 n. Chr.

Der kleine Philosoph

Als Junge trägt er laut Historia Augusta einen rauen griechischen Philosophenmantel und schläft auf dem Boden, bis seine Mutter ihn zu einem Bett überredet.

25. Februar 138 n. Chr.

Adoption

Auf Hadrians Wunsch adoptiert ihn Antoninus Pius; aus Marcus Annius Verus wird Marcus Aelius Aurelius Verus.

145 n. Chr.

Hochzeit

Er heiratet Faustina die Jüngere, die Tochter seines Adoptivvaters; in rund 23 Jahren bekommt das Paar mindestens 13 Kinder.

7. März 161 n. Chr.

Kaiser zu zweit

Nach dem Tod des Antoninus wird er Kaiser und macht seinen Adoptivbruder Lucius Verus zum gleichberechtigten Mitkaiser.

165 n. Chr.

Die Seuche kommt

Aus dem Partherkrieg im Osten schleppen Soldaten wohl eine Seuche ein, die sich im ganzen Reich ausbreitet.

167 oder 170 n. Chr.

Germanen in Italien

Markomannen zerstören Opitergium (Oderzo) und belagern Aquileia; das genaue Jahr ist in der Forschung umstritten.

175 n. Chr.

Verrat im Osten

Der Feldherr Avidius Cassius ruft sich zum Kaiser aus und wird nach gut drei Monaten getötet; im Winter darauf stirbt Faustina in Halala in Kappadokien.

177 n. Chr.

Commodus wird Mitkaiser

Marc Aurel erhebt seinen Sohn Commodus zum Augustus und regelt so die Nachfolge.

17. März 180 n. Chr.

Tod an der Donau

Mit 58 Jahren stirbt er während des Krieges, in Vindobona (Wien) oder bei Sirmium; der Ort ist umstritten.

Herrscher

Krieg, Seuche und leere Kassen

  • Partherkrieg: Noch 161 fiel der Partherkönig Vologaeses IV. in Armenien ein. Lucius Verus führte den Krieg im Osten, sein bekanntester Feldherr war Avidius Cassius. Um 165 eroberten die Römer Seleukia und Ktesiphon.
  • Antoninische Pest: Ab etwa 165 breitete sich eine Seuche aus, die nach dem Arzt Galen, der sie beschrieb, auch „Galenische Pest“ heißt. Galen nennt Fieber, Durchfall und einen Hautausschlag. Heute denken die meisten Fachleute an Pocken, manche an Masern. Schätzungen gehen von fünf bis zehn Millionen Toten aus. 169 starb Lucius Verus, wahrscheinlich ebenfalls an der Seuche.
  • Markomannenkriege: Ab 166 drangen Germanen über die Donau. Markomannen, Quaden und die sarmatischen Iazygen wurden zu Roms Hauptgegnern, einige Gruppen kamen bis nach Italien. Ab 168 war Marc Aurel selbst an der Donau, von 170 bis 172 leitete er den Krieg von Carnuntum aus. Nach dem Frieden mit den Iazygen 175 musste deren König laut Cassius Dio 8000 Reiter stellen; 5500 davon schickte Marc Aurel nach Britannien.
  • Das Regenwunder: In einer verzweifelten Lage, von Quaden eingeschlossen und von Hitze und Durst erschöpft, rettete ein plötzlicher Gewitterregen eine römische Truppe. Cassius Dio schreibt das Wunder einem ägyptischen Magier namens Arnuphis zu, christliche Autoren später den Gebeten christlicher Soldaten. Das Jahr ist umstritten, wohl 173 oder 174.
  • Leere Kassen: Statt neue Steuern zu erheben, ließ Marc Aurel laut Historia Augusta und Eutropius auf dem Trajansforum Schätze des Palastes versteigern: goldenes Geschirr, Kristallgefäße, Seidengewänder seiner Frau, Edelsteine. Weil Soldaten fehlten, bewaffnete er laut Historia Augusta sogar Sklaven und Gladiatoren.
  • Usurpation: 175 verbreitete sich das Gerücht, Marc Aurel sei tot, und Avidius Cassius ließ sich im Osten zum Kaiser ausrufen. Nach drei Monaten und sechs Tagen wurde er ermordet. Laut Cassius Dio brachte es Marc Aurel nicht einmal über sich, den abgeschlagenen Kopf seines Gegners anzusehen.
  • Bildung: Auf seiner Reise durch den Osten richtete er in Athen bezahlte Lehrstühle in allen Wissensgebieten ein, berichtet Cassius Dio.

Vor dem Senat soll Marc Aurel laut Cassius Dio gesagt haben, er besitze nichts Eigenes, sogar das Haus, in dem er wohne, gehöre in Wahrheit dem Senat. Ob echte Bescheidenheit oder geschickte Politik: Er bat um Geld aus der Staatskasse, statt es sich einfach zu nehmen. Kurz vor seinem Tod war der Krieg an der Donau weit gekommen; eine römische Inschrift von 179 am Burgfelsen von Trenčín in der heutigen Slowakei feiert einen Sieg der Kaiser und nennt 855 Soldaten der II. Legion, die dort bei Laugaricio stationiert waren. Sein Sohn Commodus schloss nach 180 rasch Frieden.

Persönliches

Notizen an sich selbst

  • Gesundheit: Laut Cassius Dio war er so schwächlich, dass er anfangs die Kälte kaum aushielt. Er aß sehr wenig, nur nachts, und nahm ein Heilmittel namens Theriak. Er litt unter anderem an einem Brustleiden und einem Geschwür.
  • Lehrer: Latein lernte er beim berühmten Redner Fronto, Griechisch bei Herodes Atticus. Am stärksten prägte ihn der Stoiker Junius Rusticus, der ihm die Lehren Epiktets aus seiner eigenen Sammlung zugänglich machte und ihn von der Redekunst weg zur Philosophie führte.
  • Spitzname: Kaiser Hadrian nannte den ehrlichen Jungen laut Historia Augusta „Verissimus“, den „Wahrhaftigsten“, ein Wortspiel mit seinem Namen Verus.
  • Familie: Mit Faustina hatte er mindestens 13 Kinder, darunter zwei Zwillingspaare. Nur sechs erreichten das Erwachsenenalter, fünf Töchter und Commodus. Wegen ihrer Beliebtheit bei den Soldaten erhielt Faustina den Ehrentitel „Mutter des Lagers“ (Mater castrorum). Klatschgeschichten über Affären und Giftmorde bei Cassius Dio und in der Historia Augusta gelten als fragwürdig.
  • Das Notizbuch: Die Selbstbetrachtungen (griechisch Τὰ εἰς ἑαυτόν, „An sich selbst“) umfassen zwölf Bücher. Das erste trägt den Vermerk, es sei „bei den Quaden am Granua“ entstanden, das zweite „in Carnuntum“. Veröffentlichen wollte Marc Aurel sie wohl nie.
  • Letzte Worte: Dem Offizier, der ihn nach der Losung fragte, sagte er laut Cassius Dio: „Geh zur aufgehenden Sonne, ich gehe schon unter.“ Gemeint war wohl Commodus.

Was in den Selbstbetrachtungen steht, klingt erstaunlich modern. „Am Morgen, wenn du nur ungern aufstehst, halte dir vor Augen: Ich stehe auf, um das Werk eines Menschen zu tun“, schreibt er (5,1). Oder, mit Blick auf die eigene Macht: „Pass auf, dass du nicht verkaiserst“ (6,30). Der Kaiser kämpfte also nicht nur gegen Germanen, sondern auch gegen Bequemlichkeit, Zorn und Eitelkeit. Laut Historia Augusta zitierte er gern Platon: Staaten blühten auf, wenn Philosophen herrschten oder Herrscher philosophierten.

Warum ist er wichtig? Marc Aurel ist einer der ganz wenigen antiken Herrscher, deren private Gedanken wir lesen können. Das macht ihn sympathisch, aber auch zu einem Prüfstein: Hielt er sich an seine eigenen Ideale? Wer Selbstbetrachtungen, Cassius Dio und die Historia Augusta nebeneinanderlegt, kann darüber lange und gut streiten.

Fun Facts

Wusstest du schon?

Auch ein Kaiser kämpfte mit dem Aufstehen: In seinem Notizbuch fragt er sich, ob er etwa geboren sei, um unter der Decke zu liegen und sich zu wärmen.
Zwei Monate lang dauerte laut Historia Augusta die Versteigerung der Palastschätze auf dem Trajansforum, mit der er den Krieg bezahlte.
Die beschlagnahmten Briefe aus dem Umfeld des Usurpators Avidius Cassius ließ er ungelesen vernichten, so wusste er nicht, wer alles mitgemacht hatte.
Als Kind schlief er laut Historia Augusta im Philosophenmantel auf dem nackten Boden, bis seine Mutter ihm Felle aufs Lager legen ließ.
Gegen seine Beschwerden nahm er Theriak, ein berühmtes Heilmittel der Antike, berichtet Cassius Dio.
Sein bronzenes Reiterstandbild ziert die Rückseite der italienischen Münze zu 50 Cent.

Quellen zu den Fun Facts: Aufstehen: Marc Aurel, Selbstbetrachtungen 5,1; Versteigerung: Historia Augusta, Marcus Aurelius 17,4 bis 5, vgl. Eutropius 8,13; Briefe: Cassius Dio 72,29 (Zählung der Loeb Classical Library); Philosophenmantel: Historia Augusta, Marcus Aurelius 2,6; Theriak: Cassius Dio 72,6; Reiterstandbild: en.wikipedia, Artikel „Equestrian statue of Marcus Aurelius“. Die Historia Augusta gilt als unzuverlässige Quelle.

Spuren

Ein Kaiser zum Anfassen

  • Reiterstandbild auf dem Kapitol
  • Säule des Marc Aurel auf der Piazza Colonna
  • Die Selbstbetrachtungen
  • Carnuntum
  • Vindobona (Wien)
  • Inschrift von Trenčín
  • Film „Gladiator“ (2000)

Gerettet durch einen Irrtum: Das vergoldete Reiterstandbild aus Bronze, um 175 entstanden und 4,24 m hoch, ist eines der ganz wenigen erhaltenen Reiterstandbilder aus Bronze, die einen vorchristlichen Kaiser zeigen. Im Mittelalter stand es beim Lateran, und man hielt den Reiter für Konstantin, den ersten christlichen Kaiser. Deshalb wurde es nicht eingeschmolzen wie so viele andere Statuen. 1538 ließ Papst Paul III. es aufs Kapitol bringen, Michelangelo entwarf den Sockel. Das Original steht heute geschützt in den Kapitolinischen Museen, auf dem Platz eine Kopie. Die Säule auf der Piazza Colonna wurde nach seinem Tod um 193 vollendet; ihr Reliefband zeigt die Markomannenkriege und sogar das Regenwunder. Und im Kino lebt Marc Aurel auch: Im Film „Gladiator“ wird er von seinem Sohn ermordet. Das ist frei erfunden, denn Commodus hat seinen Vater nicht umgebracht.

Projektidee für den Unterricht: „Das Notizbuch des Kaisers“

Die Klasse liest in Übersetzung drei kurze Abschnitte der Selbstbetrachtungen: 5,1 (Aufstehen), 6,30 (nicht „verkaisern“) und 1,7 (Dank an Rusticus). Jede Schülerin und jeder Schüler schreibt danach eine eigene „Selbstbetrachtung“ zu einem ganz normalen Schulmorgen. Ältere Klassen vergleichen anschließend das Notizbuch mit dem Reiterstandbild und den Reliefs der Säule: Wie wollte sich der Kaiser selbst sehen, und wie zeigte ihn der Staat? Zum Abschluss diskutieren alle, ob jemand, der so über Macht nachdachte, den Sohn Commodus zum Nachfolger machen durfte.

Teste dich! 4 Fragen zu Marc Aurel

1. In welcher Sprache schrieb Marc Aurel seine Selbstbetrachtungen?

Auf Griechisch, der Sprache der Philosophie und der Gebildeten.

2. Warum wurde sein Reiterstandbild im Mittelalter nicht eingeschmolzen?

Man hielt den Reiter für Konstantin den Großen, den ersten christlichen Kaiser.

3. Wie bezahlte Marc Aurel laut Historia Augusta den Krieg gegen die Markomannen, ohne die Steuern zu erhöhen?

Er ließ zwei Monate lang Schätze des Kaiserpalastes auf dem Trajansforum versteigern.

4. Nach welchem Arzt wird die Antoninische Pest auch benannt?

Nach Galen, der die Krankheit selbst erlebte und beschrieb.

Fazit

Ideale im Härtetest

Marc Aurel wollte Philosoph sein und musste Feldherr werden. Er regierte in einer Zeit von Krieg, Seuche und Verrat und blieb dabei, soweit wir es wissen, bescheiden, fleißig und um Gerechtigkeit bemüht. Seine Fehler gehören zum Bild dazu: die Christenverfolgungen in seiner Zeit und die Entscheidung für Commodus. Gerade das macht ihn so spannend für den Unterricht. In seinem Notizbuch zeigt sich ein Mensch, der an sich selbst arbeitete, Tag für Tag, und das kann jeder ausprobieren, auch ohne Kaiserthron.

Weiterlesen

Quellen

  • Marc Aurel: Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), besonders 1,7; 1,16; 5,1; 6,30
  • Cassius Dio: Römische Geschichte, Bücher 71 und 72 (Zählung der Loeb Classical Library; nur als byzantinischer Auszug erhalten)
  • Historia Augusta: Marcus Aurelius (spätantike Kaiserbiografien, gilt als unzuverlässig)
  • Eutropius: Breviarium ab urbe condita 8,13
  • Birley, Anthony R.: Marcus Aurelius. A Biography, überarbeitete Ausgabe, London (Routledge) 2000
  • Fündling, Jörg: Marc Aurel, Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Reihe Gestalten der Antike) 2008
  • Clauss, Manfred (Hg.): Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian, München (C.H. Beck) 1997

Bildnachweise

  • Hauptbild und Porträtzeichnung: künstlerische Interpretation, © DER RÖMER SHOP
  • Bild 1/8: Büste des Marc Aurel, Glyptothek München: Foto Bibi Saint-Pol (2007), gemeinfrei, Wikimedia Commons
  • Bild 2/8: Aureus des Marc Aurel, Rom 170 n. Chr., American Numismatic Society (Inv. 1966.62.18): CC0 (gemeinfrei), Wikimedia Commons
  • Bild 3/8: Reiterstandbild des Marc Aurel auf dem Kapitolsplatz Rom, moderne Kopie des antiken Bronzeoriginals in den Kapitolinischen Museen: Foto Jastrow (2006), gemeinfrei, Wikimedia Commons
  • Bild 4/8: Marmorkopf des Marc Aurel, Archäologisches Museum Heraklion: Foto Jebulon (2015), CC0 (gemeinfrei), Wikimedia Commons
  • Bild 5/8: Fragment eines Bronzeporträts des Marc Aurel, nach 170 n. Chr., Musée du Louvre Paris (Br 45): Foto Marie-Lan Nguyen (2007), gemeinfrei, Wikimedia Commons
  • Bild 6/8: Relief vom Ehrenmonument des Marc Aurel: Unterwerfung der Germanen, um 176 bis 180 n. Chr., Kapitolinische Museen Rom: Foto Jean Pol Grandmont (2011), gemeinfrei, Wikimedia Commons
  • Bild 7/8: Mark Aurel Säule auf der Piazza Colonna Rom, Ausschnitt mit Reliefs der Markomannenkriege: Foto Jebulon (2013), CC0 (gemeinfrei), Wikimedia Commons
  • Bild 8/8: Denar des Marc Aurel, Rom 166 n. Chr., American Numismatic Society (Inv. 1911.23.300): CC0 (gemeinfrei), Wikimedia Commons

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Andreas Hopson - Der Römer Shop

Über den Autor

Andreas Hopson

Experte für römische Alltagskultur & antike Mosaiktechniken · 25+ Jahre experimentelle Archäologie


Andreas Hopson erforscht, rekonstruiert und vermittelt römische Alltagsgegenstände und die Handwerkstechniken antiker Mosaizisten. Seine Arbeit stützt sich auf das Studium der Quellen, auf die praktische Umsetzung und auf den Austausch in Fachverbänden. Zu den Römern kam er 1997 über das Eventmanagement in Zusammenarbeit mit der Saalburg in Bad Homburg.

Mit seinen Publikationen, Workshops und Rekonstruktionen unterstützt er Museen, Schulen und Forschungseinrichtungen dabei, antikes Handwerk lebendig und nachvollziehbar zu vermitteln.

Mitglied in:Deutscher Archäologen-Verband (DArV)West- und Süddeutscher Verband für Altertumsforschung e.V.Archäologische Gesellschaft zu Berlin e.V.

Projekt:Projekt „Phoenix Pompeji“ · Soprintendenza Archäologica Neapel

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