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Kräuter, Blumen & Pflanzen

Antikes Naturmaterial wie Steine, Muscheln und Pflanzen.

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Vorbilder aus der römischen Garten Anlage von Pompeij

Pompeij ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der römischen Zivilisation und zeigt uns heute, wie vor 2000 Jahren das alltägliche Leben, die Kunst, die Sitten und die Berufe der Römer waren. Im Jahr 79 brach der Vesuv aus und Pompei wurde von einer meterhohen Ascheschicht bedeckt. Unter dieser blieb die Stadt bis zum heutigen Tage erhalten. Bereits 1748 begannen die Ausgrabungen. Im Laufe der Jahre kam die ganze Stadt wieder zum Vorschein. Man fand mehrstöckige öffentliche Gebäude, Tempel, unzählige Läden und Tavernen (Gastwirtschaften). Auch die Einrichtungen in den Häusern und Geschäften und die Plakate an den Wänden waren erhalten und wurden zum Zeugnis römischen Alltags. Herrschaftliche Patriziervillen kamen zum Vorschein und auch bescheidene Mehrfamilienhäuser. Die Wohnstätten der Bauern waren um Gärten oder ein kleines Feld angelegt. In den Häusern sind Möbel, Hausrat, Silber- und Goldgegenstände, Werkzeuge, Geschirr, Bronze- und Tonlampen und Essen jeder Art erhalten geblieben. Schmiedewerkstätten, Lebensmittel- und Gemüsegeschäfte und Theken für den Getränkeausschank zeigen, wie die Römer lebten. Funde aus dieser Zeit haben die folgenden Angebote inspiriert! Eine schöne Mischung aus römischem Alltag.

Getrocknete Zeitzeugen

Römer liebten ihre Gärten und bauten dort allerlei Kräuter und auch Heilpflanzen an. Kräuter und Pflanzen aus der antiken Gartenwelt beschreiben Columella und Plinius secundus. Über 100 Pflanzen haben sie aus der Zeit der Römer zusammen gestellt. Die folgende Auswahl zeigt dauerhaft getrocknete ?Zeitzeugen? der alten Römer, Griechen und Ägypter.

Erlebnis Kräuter und Pflanzen aus der antiken Welt

Nigella sativa etwa, bei uns bekannt als Schwarzkümmel, wurde nicht nur von den Römern geschätzt. Auch Griechen wie Hippokrates lobten die heilende Wirkung der Pflanze. Im Museum in Kairo steht eine kleine Flasche solchen Schwarzkümmelöl, die als Beigabe des ägyptischen Pharao Tut-Ench-Ammun (1350 v. Chr.) gefunden wurde.

Das Vorkommen des Saflor oder der gemeinen Färberdistel (Carthamus tinctorius L.), arabisch Qurthum, ist ebenfalls durch Gräberfunde und durch Notiz in den Schriften der Antike belegt. Hübsch ziert sie obendrein! Plinius (XXI, 53, 56) nennt diese Färberpflanze Cnicus. Er erzählt von ihr, dass sie wegen der ölgebenden Samen berühmt sei und dass das Öl "Oleum cnecium aegyptiacum" genannt werde. Oder eine seltene Art des Weizens! Die Ähren im Bündel eignen sich, um die verschiedenen Sorten zu beleuchten. Die Römer nannten Weizen "far" eine bespelzte Weizensorte. Das daraus entstandene Mehl hieß "farina". Wollig weich kommt die Wollschote Kapok aus der römischen Provinz Nordafrikas daher. Nach dem öffnen der bananengroßen Schote, die an Bäumen wächst, quillt einem die kuschelige Wollfaser entgegen. Herrlich weich! Eine ungewöhnliche Entdeckung!

Römische Pflanzen - Naturalien

Entdecken Sie unter der Rubrik Römische Pflanzen im Römer Shop unter der Kategorie Rohstoffe und Nützliches allerlei getrocknete Pflanzen etwa oder Steine wie Malachit (Tinte), blau-grün-rot Muscheln wie Perlmuttschalen oder zum Beispiel die Wollschote! Das ist pure Natur! Kapok heißt die Naturschote aus der römischen Provinz Nordafrika. Nach dem Öffnen der doldenartigen Schote mit einem Messer oder Cutter, quillt einem die herrlich weiche Wollfaser entgegen! Das ist auch eine sehr interessante Vorführung für die Schüler im Unterricht! Die strahlend weiße Faser wird in der Herstellung von Stoffen verwendet, jedoch selten, da reine Baumwolle auf großen Feldern besser zu kultivieren ist als Kapok, welches auf Bäumen wächst. Aber eindrucksvoll ist der flauschige Naturstoff sicherlich! Überzeugen Sie sich selbst!

Gallus Tinte selbst gemacht mit den Rohstoffen aus dem Römer Shop

Galläpfel sind Auswüchse, welche an Blättern, Zweigen und Knospen bestimmter Eichenarten entstehen. Diese können Sie auf diesen Seiten des Römer Shop erwerben und sich selbst Tinte kreieren! Schon in der römischen Antike waren die später im Mittelalter sehr gebräuchliche Eisen-Gallus-Tinte und ihre Herstellung bekannt.

Kreuzdorn Tinte

Oder versuchen Sie es doch einmal mit echter Kreuzdorn-Tinte! Antike Überlieferungen meinen übrigens mit der Bezeichnung "Gelbbeeren" die unreifen Beeren des Kreuzdorns (Rhamnus catharticus - Römische Pflanzen). Diese ergeben, wenn sie mit Alaun ausgekocht werden, eine kräftige, dunkelgelbe bis bräunliche Tinte. Zusammen mit der Mischung von gummi arabicum und mehrfachem Aufkochen macht die alte Tinte schreibfähig. Auf diesem Exemplar der Tinten aus dem Römer Shop unter der Kategorie Rohstoffe und Nützliches ist auf dem Korken ein echtes Siegel von einem antiken Siegelring angebracht! Die Tinte nach dem antiken Vorbild ist von Hand in Deutschland zubereitet.

Zurück zur Natur: Feuer mit dem Stein gemacht!

Der echte Feuerstein auf diesen Seiten des Römer Shop unter der Kategorie Römische Pflanzen wird in der Literatur auch Flint oder Hornstein genannt. Im Französischen ist er als Silex bekannt und stammt aus dem Erdzeitalter der Jura oder Trias. Der Stein dient in Verbindung mit einem Schlageisen zum Schlagen von Funken um ein Feuer zu entzünden. Das funktioniert heute ebenso gut wie früher mit dem zirka drei bis fünf Zentimeter geschlagenen Stein. Probieren Sie es doch einfach aus! Die Grillsaison kann kommen!