Reenactment Keramik

Das römische Edelgeschirr und seine Herstellung. Feine Reliefe und Verzierungen mit dem edlen roten Überzug machen diese römische Keramik unverwechselbar.

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Terra sigillata

Von Italien (Arezzo 1. Jh. v. Chr.) aus kam die Produktion der Terra sigillata in die römischen Nordprovinzen, zunächst nach Südfrankreich.Das glänzende rot überzogene Geschirr galt als hochwertiges, ?gutes? Geschirr in römischen Haushalten. Später, über Südgallien sich ausbreitend, wurde die terra sigillata in großen römischen Töpfereien als Massenware hergestellt und war im gesamten römischen Reich verbreitet. Der auffallend feine und glänzende rote Überzug auf der Keramik prägte diese Nachhaltig. Der Name terra sigillata ?gestempelte Erde? leitet sich aus den auffälligen Töpferstempeln auf den Stücken ab und ist ein Begriff, der erst in der Neuzeit geprägt wurde. Wie Römer dieses hochwertige Geschirr nannten, ist bis heute unbekannt.

Römische Terra nigra

Schwarze römische Keramik, edel und glänzend!

In einem Brand mit reduzierter Sauerstoffzufuhr und durch Zufuhr von Rauch in den Ofen, erzielte der römische Töpfer einen grauschwarzen bis glänzend schwarzen Überzug auf den römischen Tonwaren. Speziell in der römischen Kaiserzeit waren Krüge, Becher und Schalen in terra nigra sehr beliebt und weit verbreitet. Besonders die traditionellen römischen Spruchbecher aus terra nigra, die Sie auf diesen Seiten des Römershops erwerben können, sind beispielhaft für die Tradition der römischen Keramik.

Auf euer Wohl, Ihre Römer

Der schmuckvolle Becher ist eine Replik nach einem Vorbild aus dem 2. bis 4. Jhd. n. Chr. Der formschöne römische Tonbecher ist schwarz gefirnist und innen dünn glasiert, damit er den heutigen hygienischen Bedürfnissen entspricht und auch aus der Geschirrspülmaschine im sauberen Glanz erscheint. Wahlweise gibt es den römischen Trinkbecher auch als terra sigillata. Den umlaufenden Trinkspruch auf dem traditionell römischen bauchigen Becher gibt es in drei Varianten: FRVI: ?genieße?, BIBE: ?trinke?, DA BIBERE: ?gib zu trinken?! Die so genannten Trierer Spruchbecher sind eine keramische Fundgattung der Römischen Kaiserzeit und Spätantike, die vor allem in den Nordwestprovinzen weite Verbreitung fanden.

Charakteristisch für die Trinkbecher, die zur engobierten Ware (auch Schwarzfirniskeramik) zählen, sind Trinksprüche und Verzierungen in Weißmalerei, die aus weißem Tonschlicker hergestellt wurde. Sie sind nicht nur für den Eigengebrauch besonders formschön und attraktiv, sondern auch ein tolles Geschenk für jeden Antiken-Fan und Liebhaber eines guten Weines. Durch den Ton halten sie auch wunderbar die Temperatur des jeweiligen Getränks! Den Weißwein erfrischend kühl und den Rotwein wohl temperiert!

Passend dazu servieren Sie Ihren Gästen oder gönnen sich selbst Weintrauben etwa aus der wunderschönen Replik einer römischen Kragenschüssel! Am wulstigen Rand griffig, ist die typische römische Kragenschüssel nach einem Original aus dem 2. Jhd. n. Chr. Das dekorative Tafelgeschirr ist eine typische römische Schüsselform mit außergewöhnlicher Form. Die vielfältig einsetzbare Schale lässt sich gut und sicher am Rand umgreifen und bildet einen Schmuck auf jeder Tafel, ob auf dem Buffet oder einfach auf dem Wohnzimmertisch ? gefüllt mit: Was beliebt!

Wissenswertes zu Sigillaten

Relief-Sigillata

Relief-Sigillata wird in poröse Formschüsseln, die auf der Töpferscheibe fixiert werden, eingedreht. So bekommt die Schale ihre plastischen Reliefe.

Glatte Sigillata

Diese Ware fertigten römische Töpfer grundsätzlich ohne Dekor an.

Kerbschnitt-Sigillata

Das Muster wird mit unterschiedlichen Schneidewerkzeugen in die leicht getrocknete Oberfläche geschnitten.

Sigillata mit Barboutine/Malerei

Die Tonschlickerverzierung wird mit einem Malhörnchen, auch in verschiedenen Farben (Spruchbecher) auf das lederharte Gefäß aufgetragen bzw. gemalt.

Grobe Keramik

Der hier verwendete Ton ist nicht so feinkörnig, die Gefäße werden ohne Überzug ( Engobe) gebrannt.

Herstellung römischer Keramik