Statue Hahn klein - römische Skulptur-Replik aus Heddernheim (NIDA)
Kurz erklärt
Die kleine Hahnstatuette ist eine 9 cm hohe Alabastergips-Replik nach einem Tonhahn aus Grab 1 des Älteren Praunheimer Gräberfeldes der römischen Stadt NIDA (Frankfurt am Main-Heddernheim), 1. Hälfte 2. Jh. n. Chr. Der Hahn galt im römischen Kult als Begleittier des Gottes Mercurius, als Lichtbringer und Wächter zwischen Tag und Nacht. Tonhähne dieser Größenklasse erscheinen in römischen Provinzen mehrfach: als Kinderspielzeug, als Grabbeigabe stellvertretend für ein Opfertier, und als Votivgabe in Heiligtümern.
Hahn-Statuette auf einen Blick
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Authentizitätsgrad:Darstellungs- und Einstiegsmodell (Stufe 2) wegen Materialwechsel: Original gebrannter Ton, Replik handgegossener Alabastergips.
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Material: Alabastergips, patiniert; Vorbild aus heller römischer Terrakotta
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Maße: Höhe 9 cm, Länge 9 cm, Breite 2,5 cm; Artikelgewicht 80 g
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Datierung des Vorbildes: 1. Hälfte 2. Jh. n. Chr., civitas Taunensium (Stadtphase NIDA)
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Bekanntestes Vorbild: Tonhahn aus Grab 1 des Älteren Praunheimer Gräberfeldes, Frankfurt am Main-Heddernheim, heute im Archäologischen Museum Frankfurt
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Antike Quelle: Caesar, De Bello Gallico VI.17.1 zur Mercurius-Verehrung in Gallien und Germanien
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Passende Sammlungsausrichtung: Themensammlung Prinzipat, Schwerpunkt Provinzialrömischer Hauskult und Mercurius-Verehrung in Germania Superior, 1.-3. Jh. n. Chr.
Was zeigt die römische Hahn-Statuette und woher stammt sie?
Die Vorlage ist ein 9,5 cm hoher Tonhahn aus dem 2. Jh. n. Chr., der bei Grabungen im Älteren Praunheimer Gräberfeld der römischen Provinzstadt NIDA (heutiges Frankfurt-Heddernheim) geborgen wurde und im Archäologischen Museum Frankfurt unter der Inventarnummer α 501d verwahrt wird. Aus demselben Gräberfeld stammt ein zweiter, größerer Tonhahn (16 cm, Inv.-Nr. α 2b, aus Grab 2). Beide Stücke gehören zur Stadtphase NIDAs, das vom frühen 2. Jh. bis zur Räumung des Limes um 260 n. Chr. Hauptort der civitas Taunensium war.
Ein nahezu maßgleicher Parallelfund liegt im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart (Inv. R 2021.1, 9 cm hoch, vollplastisch, Ton, hohler runder Standfuß) und stammt aus Bad Cannstatt. Diese provinzialrömische Streuung von Tonhähnen mit fast identischen Maßen zeigt, dass solche Figuren keine Einzelanfertigungen waren, sondern in seriellen Modeln gefertigte Massenware.
Drei Funktionen, eine Form: Spielzeug, Grabbeigabe, Votivgabe
Wer eine Hahnstatuette in der Vitrine ausstellt, blickt auf ein Objekt mit dreifacher Verwendung. Die Mannheimer Ausstellung „Die Würfel sind gefallen - Spiele und Spielzeug im alten Rom" (Reiss-Museum, 2000) zeigte Tonhähne aus Turin und Neapel ausdrücklich als Kinderspielzeug, teils mit Reiterfigur. Das Archäologische Museum Frankfurt deutet die Praunheimer Stücke als stellvertretende Opfertiere im Totenkult: Wenn das eigentliche Hähnchen-Opfer fehlte, trat die Tonfigur an seine Stelle. In Heiligtümern wiederum erscheint der Hahn als Mercurius-Votiv, etwa beim Bronzehahn aus Buchten (Niederlande), der laut Inschrift von einem Veteran der sechsten Legion einer lokalen Göttin geweiht wurde.
Die drei Lesarten widersprechen sich nicht. Ein und derselbe Tonhahn konnte als Spielzeug in einem Kinderhaushalt beginnen, beim Tod des Kindes mit ins Grab gelegt werden und so im Gräberkatalog als Beigabe erscheinen. Wie der Würzburger Archäologe Jochen Griesbach (2016) zusammenfasst, war der Hahn (griechisch alektor, „der mit der Krone" oder „der Abwehrende") in den Augen der Antike der Vogel, der mit seinem Krähen die Dämonen der Finsternis vertreibt und den Sonnenaufgang ankündigt. Diese Verbindung zur Schwellenzeit zwischen Nacht und Tag, Tod und Leben machte ihn zum geeigneten Begleiter sowohl im Kinderzimmer wie im Grab.
Mercurius und der Hahn: Warum die Provinz Germania Superior
Caesar notiert in De Bello Gallico VI.17.1, dass die Gallier Mercurius unter allen Göttern am meisten verehren und ihm die zahlreichsten Bildnisse weihen. In NIDA bestätigt sich dieser Befund: Inschriften belegen Mercurius Cissonius (CIL XIII 7359), Mercurius Alatheus und Mercurius Negotiator. Der Hahn ist sein wichtigstes Tiersymbol, zusammen mit Heroldsstab, Geldbeutel und Ziegenbock. Ein Ensemble aus Hahn, Mercuriusfigur und Lararium-Szene ergibt für eine Themensammlung zum Provinzialkult eine kohärente Aussage. Die italienische Forscherin Federica Grossi (2017) hat neun emaillierte Bronzehähne aus dem westlichen Imperium katalogisiert, allesamt aus Britannien, den Niederlanden, Belgien und Köln. Die hier verwahrte Tonvariante aus Heddernheim steht in derselben religiösen Tradition, gehört aber zur preisgünstigeren Materialklasse, die in Privathaushalten und Kindergräbern üblicher war.
Welche römischen Hahn-Funde gibt es im Vergleich?
| Fundort und Inventar |
Datierung |
Material und Maße |
Funktion und Sammlerische Einordnung |
| Frankfurt-Heddernheim, NIDA (Inv. α 501d) |
1. Hälfte 2. Jh. n. Chr. |
Terrakotta, Höhe 9,5 cm |
Grab 1 Älteres Praunheimer Gräberfeld; Opferersatz im Totenkult |
| Frankfurt-Heddernheim, NIDA (Inv. α 2b) |
um 100 n. Chr. |
Terrakotta, Höhe 16 cm |
Grab 2 Älteres Praunheimer Gräberfeld; Mittler zwischen Tag und Nacht, Wächter über Verstorbene |
| Bad Cannstatt, Stuttgart (Inv. R 2021.1) |
Römische Kaiserzeit, 1.-3. Jh. n. Chr. |
Heller Ton, vollplastisch, Höhe 9 cm |
Provinzialrömische Streuware aus Germania Superior; Landesmuseum Württemberg |
| Buchten, Niederlande (Inv. L08666) |
2. Jh. n. Chr. |
Bronze mit Email, Höhe ca. 14 cm |
Mercurius-Votiv mit Inschrift des Veterans Ulpius Verinus an die Göttin Arcanua; Limburgs Museum Venlo |
Hahn-Statuette in Schule, Museum, Reenactment und Sammlung einsetzen
Mit 9 cm Höhe und 80 g Gewicht ist die Hahnstatuette klein genug für eine Schultasche, leicht genug zum Herumreichen im Stuhlkreis und konkret genug, um an einem griffigen Objekt zu erklären, was Mercurius-Kult, Hauskult und römische Provinzreligion wirklich waren. Anders als Folie oder Foto liegt der Hahn in der Hand, hat Gewicht, ein erkennbares Gefieder-Relief und einen Schnabel, an dem sich Etymologie und Mythos festmachen lassen. Genau diese Greifbarkeit macht das Stück zum Vermittlungs-Werkzeug.
Passende Darstellungsart: Provinzialrömischer Hauskult und Mercurius-Verehrung, 1.-3. Jh. n. Chr., Stadtphase NIDA und obergermanischer Limes | Einsatzbereich: Anfassen, herumreichen, vergleichen, kombinieren mit anderen Objekten; Indoor-Nutzung für Klassen, Führungen, Reenactment-Familien und private Themenecken | Eigenschaften für aktiven Einsatz: handlich, sturzempfindlich (Alabastergips), aber für klassischen Schul-, Museums- und Workshop-Betrieb mit Aufsicht belastbar
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Schule (Sek I/II, Latein und Geschichte): Stationenarbeit zur römischen Götterwelt - Hahn neben Mercurius-Karte und Caesar-Auszug (BG VI.17.1) auslegen, Schüler ordnen Attribut zu Gott; offene Diskussion „Spielzeug, Grabbeigabe oder Götterbote?" anhand des Praunheimer Befundes
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Museumspädagogik und Führungen: Anfass-Objekt für Vermittlungseinheiten zum römischen Hauskult, ergänzt Vitrinen-Originale ohne deren Berührungsverbot zu brechen; trägt Kindergeburtstags-Programme wie „Was opferten die Römer?" als greifbarer Beleg
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Reenactment und Living History: Bestandteil eines Lararium-Aufbaus in einer Insula-Darstellung der civitas Taunensium; Erklärungsobjekt am Stand bei Römerfesten, weil Besucherinnen und Besucher das Stück in die Hand nehmen dürfen, ohne dass eine teure Bronzereplik beschädigt wird
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Privatsammler und geschichtsinteressierte Erwachsene: Anker-Objekt für eine Themenecke „Provinzialrömischer Hauskult"; auch sinnvolles Geschenk für Latein-Lehrkräfte, Mitglieder von Geschichtsvereinen oder Pateninnen mit Antike-Bezug, weil der Fundbezug zu NIDA dokumentiert ist und das Stück nicht generisch wirkt
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Bekannte Schwächen der Rekonstruktion: Materialwechsel von gebranntem Ton zu Alabastergips bricht die Materialidentität zum antiken Vorbild; die Bronzepatina ist eine moderne Farbgebung; der hohle Standfuß des Originals ist nicht reproduziert. Wer streng fundbezogen sammelt, klassifiziert das Stück als didaktische Replik, nicht als materialgetreue Museumskopie
Welcher Einsatz passt zu welcher Gruppe?
- Eine Lehrkraft mit 45-Minuten-Stunde greift zum Hahn als Hands-on-Beleg zu den Mercurius-Inschriften aus NIDA und lässt die Klasse die dreifache Funktion (Spielzeug, Grabbeigabe, Votiv) selbst herausarbeiten; Vergleich zur christlichen Hahn-Symbolik (Petrus) sitzt im fächerverbindenden Unterricht Religion/Geschichte
- Museumspädagogik plant das Stück als rotierendes Vermittlungsobjekt im Familienprogramm ein, weil der Original-Tonhahn α 501d aus Frankfurt nicht in Kinderhände darf, die Replik aber zwanzig Führungen aushält; eignet sich für offene Werkstattformate „Wir bauen ein Lararium"
- Eine Reenactment-Gruppe mit Familien-Darstellung baut den Hahn ins Lararium, kombiniert mit Mercuriusfigur, kleiner Öllampe und Räucherwerk; das Ensemble lässt sich auf Römerfesten erklären, ohne mehrere hundert Euro an Bronzeoriginalen zu riskieren
- Wer eng datiert auf Stadtphase NIDA (110-260 n. Chr.) sammelt, integriert das Stück als Beleg für den Hauskult-Aspekt der civitas Taunensium; für reine Truppenrekonstruktionen am Limes ist es nicht gedacht und sollte dort nicht eingesetzt werden
Auch jenseits dieser vier Hauptzielgruppen tragfähig: für VHS-Kurse zur Antike, für Drehbuch- und Bühnenrecherche zur römischen Religion oder als greifbarer Begleiter zu einer Lektüre wie Mary Beards SPQR, in der Alltags-Religiosität sonst abstrakt bleibt.
Häufige Fragen zur Hahn-Statuette
Wie weicht die Alabastergips-Replik vom Tonoriginal ab?
Das Vorbild ist gebrannter Ton, die Replik ist gegossener Alabastergips mit Bronzepatina. Maßlich liegt die Replik bei 9 cm und damit nah am Original (9,5 cm), die Modellierung des Gefieders ist erkennbar, der hohle Standfuß des Tonhahns ist nicht reproduziert. Wer materialtreu sammelt, ergänzt das Stück perspektivisch durch eine Terrakotta-Variante.
Wo wird der Original-Tonhahn aus Heddernheim heute verwahrt?
Im Archäologischen Museum Frankfurt im Karmeliterkloster (Karmelitergasse 1, 60311 Frankfurt am Main) unter der Inventarnummer α 501d. Bis 2002 hieß das Haus „Museum für Vor- und Frühgeschichte". Eine zweite, größere Hahnfigur aus demselben Gräberfeld liegt unter Inv. α 2b in derselben Sammlung.
Wie pflegt man Alabastergips-Repliken in der Sammlervitrine?
Trockene Lagerung bei 45-55 % rel. Luftfeuchte ist Pflicht, weil Gips Wasser zieht und bei dauerhaft feuchtem Klima Patinabrüche bekommt. Gestaubt wird mit weichem Naturhaarpinsel oder Mikrofasertuch, niemals nass. Direkte Sonneneinstrahlung verfärbt die Bronzepatina über Jahre, daher empfiehlt sich UV-Filter-Glas oder Vitrinenposition außerhalb der Sonnenachse.
Welche sammlerische Einordnung hat die Statuette unter den Replikatklassen?
Die Replik fällt unter den Authentizitätsgrad Stufe 1 (Darstellungs- und Einstiegsmodell), weil das Material vom Original abweicht und der Standfuß vereinfacht ist. Stufe 2 (Historische Replik) verlangt historisch plausibles Grundmaterial, Stufe 3 (Museums-Replik) Materialidentität und Fundbezug. Für eine Einstufung als Museumsreplik wäre eine Terrakotta-Nachbrennung erforderlich.
Welche Bedeutung hatte der Hahn in römischen Gräbern?
Hähne galten als Mittler zwischen Tag und Nacht und als Wächter über die Verstorbenen. In Frankfurt-Praunheim stand die Tonfigur stellvertretend für ein eigentliches Hähnchen-Opfer im Totenkult. In britischen Kindergräbern, etwa dem Cirencester-Cockerel im Corinium Museum, sollte der Hahn die Seele des Verstorbenen zu Mercurius geleiten, der als psychopompos die Toten ins Jenseits führt.
Kann ich die Statuette auch ohne Mercurius-Kontext sammeln?
Ja. Tonhähne dieser Größe wurden archäologisch sowohl als Spielzeug (siehe Reiss-Museum-Mannheim 2000, Tonhähne aus Turin und Neapel) wie als Grabbeigabe und Votivgabe interpretiert. Eine Aufstellung im Kontext römischer Kinderkultur, Genrekunst der Provinzen oder Tierdarstellungen der Antike ist sammlerisch genauso schlüssig.
Externe Quellen und Literatur zum römischen Hahn
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Wikipedia: Nida (römische Stadt). Überblicksartikel zur römischen Stadtgeschichte Frankfurt-Heddernheims, Praunheimer Gräberfelder und civitas Taunensium.
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Landesmuseum Württemberg: Vollplastischer Hahn aus Ton, Inv. R 2021.1. Objektgenaues Datenblatt zum maßgleichen Cannstatter Parallelfund auf museum-digital Baden-Württemberg.
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Corinium Museum, Cirencester: Cockerel, Inv. 2014/42/93. Datenblatt des emaillierten Bronzehahns aus dem Säuglingsgrab von Cirencester, einzigartig durch erhaltene Schwanzplatte.
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Griesbach, Jochen (2016): Ein vielseitiger Wächter: Der Hahn in der Antike. In: Jahrbuch der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft in Unterfranken 2016, S. 199-204; zugleich in: Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins Würzburg Bd. 50/2016/2, S. 195. PDF auf ZoBoDat. Verfasst vom Direktor der Antikenabteilung des Martin von Wagner-Museums der Universität Würzburg, mit Etymologie, Mythologie und Bildbelegen.
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Grossi, Federica (2017): Through Celts and Romans: Technology and Symbolism of Bronze Enameled Roosters. In: Artistry in Bronze: The Greeks and Their Legacy, J. Paul Getty Museum, Los Angeles. Open Access via Getty. Katalog der neun bekannten emaillierten Bronzehähne aus dem westlichen Imperium.
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Derks, Ton / de Fraiture, Bart (Hrsg.) (2015): Een Romeins heiligdom en een vroegmiddeleeuws grafveld bij Buchten (L). Rapportage Archeologische Monumentenzorg 226, Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed, Amersfoort. ISBN 9789076046662. Volltext auf academia.edu. Standardpublikation zum Buchten haantje (Kapitel 7, S. 159-171).
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Caesar, Gaius Iulius: Commentarii de Bello Gallico VI.17.1. Lateinischer Volltext auf The Latin Library. Klassische Stelle zur Mercurius-Verehrung in Gallien und Germanien: „Deum maxime Mercurium colunt. Huius sunt plurima simulacra."
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Aktualisiert am: 08.05.2026