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Neujahrsfest

Neujahrsfest auf römisch

Seit 153 v. Chr., der Verlegung des Amtsantritts der Konsuln auf den 1. Januar, war es üblich, diesen Tag als Beginn des bürgerlichen Jahres zu begehen.

Man wünschte einander ein glückliches neues Jahr und tauschte Geschenke (strenae) aus. Ursprünglich waren dies Palmzweige, Datteln, Feigen und Honig, denn „die Süße soll den Dingen folgen, und das Jahr soll von Annehmlichkeit den begonnen Weg vollenden“, wie es bei Ovid heißt.

In der Kaiserzeit wurden die Geschenke wertvoller: Geldstücke, Lampen und Spardosen mit Inschriften wie „annum novum faustum felicem tibi“ (ein glückliches neues Jahr für dich) wurden dargeboten.
In Rom wurde es auch üblich, dem Kaiser ein Neujahrsgeschenk zu machen – man durfte auf ein großzügiges Gegengeschenk hoffen.

Ausgedehntes, fröhliches Feiern mit gutem Essen und Trinken wurde immer mehr Bestandteil des Neujahrfestes. Schon am Tag zuvor herrschte auf den Straßen ausgelassenes Treiben.

Würfelspiel und Wein standen in der Spätantike auf dem Programm am Neujahrsfest.