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Klobürsten

Hatten Römer Klobürsten ?

Bedürfnisanstalten sowohl in öffentlichen Gebäuden als auch in Privathäusern gab es bei den Römern seit der Spätphase der Republik.
Blätter und vor allem Schwämme wurden an Holzstäben befestigt, sodass sie wie unsere heutigen Klobürsten zur Reinigung der Toilettensitze und -vertiefungen eingesetzt werden konnten.
Im Häusern von Reichen gab es sogar Wasserspülungen im Erdgeschoss. Die Regel war jedoch, vor allem in mehrstöckigen Mietshäusern, dass man Wasser in gefäße füllte zum Spülen. Die öffentlichen Bedürfnisanstalten der Römer zeichneten sich oftmals durch Komfort, ja Luxus, aus. In den latrina oder auch forica genannten Örtlichkeiten gab es sogar Marmorsitze und sie waren meist ans Wassernetz angeschlossen. Allerdings war eine Benutzung nur gegen Entgelt möglich.
Zur Regierungszeit von Kaiser Diokletian (284–305 n. Chr.) gab es etwa 150 öffentliche Bedürfnisanstalten in Rom, wobei viele Badehäusern angeschlossen waren, da man zur Spülung das gebrauchte Wasser nutzte.