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Mosaiksteine Ceraton

Kreativ Unterricht. Die Mosaiksteine Ceraton auf der Seite Unterrichtsmaterial Mosaik sind aus feinem keramischem Pulver hergestellt. Das "Ton-Mehl" wird mit Pigment gefärbt und in Form gebracht. Anschließend wird die kleine Mosaikfließe gebrannt. Mosaiksteine Ceraton lassen sich auch leicht und sauber mit einer Mosaikzange zerteilen. Kreieren Sie Ihr eigenes kleines Kunstwerk! Lassen Sie Ihre Fantasie von den farbenfrohen Steinen beflügeln!

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Kleine Mosaik-Geschichte

Dass Mosaike Kunst sind, ergibt sich aus dem Begriff: der griechische Wortstamm leitet sich ab von ?Musa? ab, die neun griechischen göttlichen Musen betreffend. Mosaike zierten bereits im Altertum Decken, Böden und Wände und hatten häufig religiösen und symbolischen Wert. Erschaffer dieser filigranen Kunstwerke waren Mosaikkünstler oder Mosaizisten. Sie gestalteten aus zirka ein bis zwei Zentimeter großen Steinchen Bilder und Ornamente. Diese Mosaiksteinchen bestanden zumeist aus Porzellan, glasiertem Steinzeug oder Gussglas. Selten nutzten die Mosaikkünstler Edel- oder Halbedelsteine. Die Entstehungszeit dieser Kunstfertigkeit ist nicht exakt datiert. Eindeutig nachgewiesen ist der Mosaizist in der griechischen Antike. Hier wurden insbesondere figürliche Szenen gefertigt, zumeist aus natürlich gefärbten Kieseln, welche im Bodenmörtel eingefasst waren. Mehr Infos hier unter Mosaiksteine Ceraton.

Mosaiksteine Ceraton - Beliebtes Mosaik

Ab dem 5. Jhd. v. Chr. wurden bevorzugt modellierte und behauene Steinwürfelchen für Mosaike verwandt. Die Römer verbreiteten dieses Fertigungsverfahren im gesamten Mittelmeerraum. Die große Beliebtheit belegen zahlreiche antike Funde, zum großen Teil intakt und von faszinierender Qualität. Die Römer perfektionierten die Mosaikkunst, so dass Werke entstanden wie das berühmte Alexander-Mosaik aus Pompeji, das allein aus mehr als vier Millionen Einzelstücken besteht. Mehrere Mosaikleger müssen hier zirka ein Jahr am Mosaik gearbeitet haben ? nach heutigem Maßstab.

Die Mosaik-Kunst

Auch Mosaike waren von der Mode ihrer Zeit in Form und Darstellung bestimmt. Eine Zeit lang war reduziertes schwarz-weißes Mosaik im Trend so wie heute die Mosaiksteine Ceraton. Auch beschränkte sich das Mosaiklegen nicht mehr auf Flächen. Auch Gewölbe, Säulen, Pilaster, Torbögen und vieles mehr wurden mit den dekorativen Steinen verziert. Das Zentrum der Mosaikentwicklung war im 3. Jhd. n. Chr. in Ravenna. Hier wurde auch das Glasmosaik populär. Im 13. Jhd. schwand die Beliebtheit von Mosaiken. Insbesondere christliche Bauten wurden schlichter und die Muster aus kleinen Steinchen reduzierten sich auf Bodenmosaike.

Mit dem Monumentalbau des Petersdoms änderte sich dies allerdings, so dass Mosaike aufgrund ihrer Vorzüge wieder sehr beliebt wurden. Bis ins 20. Jhd. etablierte sich die Kunst des Mosaiks und löste sich von der Dekoration hin zum architektonischen Gestaltungselement. Auch heute zieren die bunten Steine Terrassen, Tische, Hausfronten oder Teiche! Und nun sind Sie dran, denn die Bastelmöglichkeiten mit den kunstvollen Steinen sind schier unerschöpflich!