Keramik & Glas

Keramik & Glaswaren der Römer

Natürlich erfahren Sie hier auch vieles über den Gebrauch der formschönen römischen Keramik und Glaswaren in der römischen Antike. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihrer festlichen Tafel mit den rotbraunen, irdenen Tongefäßen und dem Geschirr aus der Antike ganz besonderen Glanz verleihen und wie Sie bei Ihrem Fest unter Freunden eine ganz besondere, antike Stimmung mit dem wunderschönen, warmen Licht römischer Öllampen in zahlreichen Varianten und Formen zaubern! Die stilvolle römische Keramik- und Glaswaren auf Ihrer Tafel werden Ihnen und Ihren Gästen sicherlich ein ganz besonderes Gefühl von antiker Wertigkeit verleihen. Vielleicht möchten Sie – passend dazu – auch auf den anderen Seiten des Römershops die passende Tischdekoration entdecken oder gar im Römerlexikon eine authentische römische Speise finden und diese nach dem Römer Shop-Lexikon selbst kreieren!

Römische Keramik - Luxusgeschirr

Terra Sigillata (TS) ist übrigens die moderne Bezeichnung einer bestimmten Kategorie römischen Tafelgeschirrs, die gegen Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. in italienischen Werkstätten, in Arezzo, zuerst entwickelt wurde. Das gehobene Tafelgeschirr wurde in großen Mengen in Handwerksbetrieben (Manufakturen) hergestellt, die ihre Ware meist mit einem Manufaktursiegel versahen. Diese römische Keramik fand in verschiedenen Variationen Absatz im gesamten Römischen Reich.

Reliefschalen

Das glänzend rot überzogene Geschirr wird grundsätzlich unterschieden in glatte Ware oder mit Modeln hergestellte reliefverzierte Gefäße. Beide wurden mit der schnellgedrehten Töpferscheibe angefertigt, jedoch war die Herstellung der reliefverzierten Ware aufwändiger. Zur Herstellung wurden meist dickwandige Schüsseln, sogenannte Formschüsseln angefertigt. Die Innenseite wurde mit einzelnen (positiven) Punzen verziert. Nach dem Brand konnten in einer Formschüssel, in der die Dekoration negativ erscheint, zahlreiche Einzelgefäße ausgeformt werden. Die so gestalteten Gefäße wurden anschließend nachgedreht (Anbringen von Fuß und Formgebung des Randes).

Ab in den Ofen!

Die Gefäße wurden etwa fünf Tage in speziellen Öfen oxidierend und bei Temperaturen von rund 950 Grad Celsius gebrannt. Die Öfen besaßen eine verstärkte Tenne und einen langen Schürkanal. Bruchstücke von Töpfereirechnungen aus La Graufesenque bei Millau in Südfrankreich zeigen durchschnittliche Ofenfüllungen mit bis zu 30.000 Gefäßen.