Zurück zur Übersicht

Kämme der römischen Gesellschaft

Schwarzweiss Dienstleistungs GmbH
2017-06-02 08:45:00 / Kommentare 0
Kämme der römischen Gesellschaft - Römischer Kamm | Der Römer Shop

Wie sah ein römischer Kamm aus?

Die Funktion bringt es mit sich:

Viele der römischen Kämme (pecten/pectines) unterschieden sich kaum von unseren heutigen. Einfache Kämme wurden meist aus Holz – häufig aus Buchsbaum – angefertigt. Die teuersten Kämme waren aus Elfenbein. Die meisten hatten eine einseitige Zähnung (dentes), es gab jedoch auch Funde mit doppelter Zähnung.

Der Kamm gehörte zu den selbstverständlichsten Toilettenartikeln der Frauen. Mit entsprechender Verzierung oder Reliefs galt er in Kreisen der feineren Gesellschaft auch als Schmuck-Accessoire.

Auch Männer brachten den Bart oder das Haar mit dem Kamm in Ordnung- wer ihn aber zu oft benutzte, galt als eingebildeter „Schönling“!

Römischer KammRömischer Kamm der Julia

Andreas Hopson Autor - Experte für experimentelle Archäologie seit über 25 Jahren
Andreas Hopson - Der Römer Shop

Über den Autor:

Andreas Hopson ist Experte für römische Alltagskultur und antike Mosaiktechniken und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der experimentellen Archäologie.

Im Rahmen der experimentellen Archäologie forscht, rekonstruiert und vermittelt Andreas Hopson römische Alltagsgegenstände und die Handwerkstechniken antiker Mosaizisten. Seine Expertise stützt sich auf Quellenstudium, praktische Umsetzung und vernetzte Arbeit in Fachverbänden.

Mit seinen Publikationen, Workshops und Rekonstruktionen unterstützt er Museen, Schulen und Forschungseinrichtungen dabei, antikes Handwerk lebendig und nachvollziehbar zu vermitteln.

© 2026 - Urheberrechtshinweis: Inhalte des Blogbeitrags, wie Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht anders gekennzeichnet, bei Der-Römer-Shop | Schwarzweiss Dienstleistungs GmbH, D-63695 Glauburg