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Taschentücher

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Taschentücher - Römische Taschentücher | Der Römer Shop

Gab es Taschentücher in der Antike?

Taschentücher benutzten vor allem wohlhabende Frauen und Männer, um sich den Schweiß von der Stirn abzutupfen (sudarium – Schweißtuch).

Zum Nase putzen kamen die üblicherweise aus Leinen hergestellten Tücher nicht zum Einsatz. Dafür benutzten Römer die Finger / Hand. Die gängige Bezeichnung für ein Taschentuch wurde ab dem 3. Jhd. n. Chr. orarium – denn auch den Mund wischte man sich damit ab oder bedeckte ihn vor schädlichen Einflüssen.

Auch die Hände konnte man in einem Taschentuch abwischen. Als „Winktücher“ kamen die Taschentücher zur Beifallsbekundung beispielsweise im Theater zum Einsatz.

Andreas Hopson Autor - Experte für experimentelle Archäologie seit über 25 Jahren
Andreas Hopson - Der Römer Shop

Über den Autor:

Andreas Hopson ist Experte für römische Alltagskultur und antike Mosaiktechniken und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der experimentellen Archäologie.

Im Rahmen der experimentellen Archäologie forscht, rekonstruiert und vermittelt Andreas Hopson römische Alltagsgegenstände und die Handwerkstechniken antiker Mosaizisten. Seine Expertise stützt sich auf Quellenstudium, praktische Umsetzung und vernetzte Arbeit in Fachverbänden.

Mit seinen Publikationen, Workshops und Rekonstruktionen unterstützt er Museen, Schulen und Forschungseinrichtungen dabei, antikes Handwerk lebendig und nachvollziehbar zu vermitteln.

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