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Taschentücher

Gab es Taschentücher in der Antike?

Taschentücher benutzten vor allem wohlhabende Frauen und Männer, um sich den Schweiß von der Stirn abzutupfen (sudarium – Schweißtuch).

Zum Nase putzen kamen die üblicherweise aus Leinen hergestellten Tücher nicht zum Einsatz. Dafür benutzten Römer die Finger / Hand. Die gängige Bezeichnung für ein Taschentuch wurde ab dem 3. Jhd. n. Chr. orarium – denn auch den Mund wischte man sich damit ab oder bedeckte ihn vor schädlichen Einflüssen.

Auch die Hände konnte man in einem Taschentuch abwischen. Als „Winktücher“ kamen die Taschentücher zur Beifallsbekundung beispielsweise im Theater zum Einsatz.