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Spiegel

Spieglein, Spieglein an der Wand

Schon in der Antike war der Spiegel (tenere / porrigere speculum) eng mit der weiblichen Eitelkeit verbunden.

In den meisten Fällen nutzten die Damen einen runden, aus Bronze gearbeiteten, zum Teil mit Applikationen versehenen Handspiegel, mit gut haltbarem Griff, um ihr Äußeres zu überprüfen. Die feine Dame ließ sich den Spiegel von einer Dienerin oder einer Freundin vorhalten. Als typisches Merkmal weiblicher Schönheitspflege ist dies in einer Reihe von Abbildungen bezeugt.

Es gab auch ovale oder viereckig geformte Spiegel. Glasspiegel werden erst im 1. Jhd. n. Chr. erwähnt. Damals waren sie aus Metall oder Silber-Spiegel. Man kannte sogar schon Wand- oder Standspiegel in denen sich die Betrachter in Gänze mustern konnten. Und diese waren nicht nur Frauen.

Spätestens seit der Kaiserzeit stieg die Zahl der Männer an, die sich nicht nur im Frisier-Salon von ihrer Wirkung überzeugen wollten!