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Laternen

Römische Laternen, kein Scherz

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne …

Da es auch in den Städten keine Straßenbeleuchtung gab, mussten die Römer, wenn sie nachts unterwegs sein wollten, eine Lichtquelle mit sich führen. Die Armen hatten mitunter nur eine Kerze dabei oder verließen sich auf die Leuchtkraft des Mondes. Normalerweise aber bediente man sich einer Fackel oder einer Laterne (laterna/lanterna). Wohlhabende Römer ließen sich die Laterne sogar von einem Sklaven vorneweg tragen – dem laternarius.

Der wartete, während sein Herr beim Gastmahl war, oftmals draußen auf der Straße und musste aufpassen, dass ihm nicht die Laterne geklaut wurde, wenn er einschlief.

Die Laternen waren zylindrisch gebaute Gestelle, zumeist aus Bronze mit einem abnehmbaren Variante, Tierblasen. Glas kam erst in der Spätantike zum Einsatz. Als Lichtquelle in der Laterne diente entweder eine Kerze oder eine Öl-Lampe. Getragen wurde die Laterne an einem starren Griff oder an einer Kette. Auf einer apulischen Vase ist dargestellt, wie einer beim „Fensterln“ mit einer Laterne an der Kette die Leiter emporsteigt!