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Gladiatoren, Helden der Arena

Gladiatoren

Römische Kaiser bei den „Spielen“

So etwa Kaiser Commodius (180 bis 192). Beim römischen Volk war Commodus beliebt, zumal er sich freigiebig zeigte und für genügend Brot und Spiele (panem et circenses) sorgte. Da er die durch die Kriege seines Vaters strapazierten Staatsfinanzen durch erhöhte Besteuerung der Senatoren sanieren wollte und den Befehlshabern der Prätorianergarde viel Einfluss gab, kam es jedoch zu Spannungen mit dem Senat. Auch die von den Quellen berichtete Vorliebe des Kaisers für aufwendige öffentliche Wagenrennen - sowie Gladiatorenkämpfe im privaten Rahmen - könnte hiermit in Zusammenhang stehen.

Dass Commodus hingegen, wie Herodian und die Historia Augusta behaupten, und oft von modernen Autoren übernommen, selbst öffentlich als Gladiator aufgetreten sei, ist fraglich. Die zuverlässigste Quelle, der Zeit- und Augenzeuge Cassius Dio, berichtet ausdrücklich (Cass. Dio 73,17,2), der Kaiser sei zwar als Wagenlenker aufgetreten und habe auch an Tierhetzen (venationes) teilgenommen; Commodus habe aber nur privat und ohne Publikum als Gladiator gekämpft und sei nie in die Öffentlichkeit getreten: „Gerne kämpfte er als Gladiator, und zwar zu Hause bei sich und in einer Art und Weise, dass er ab und zu einen Gegner tötete […]. In der Öffentlichkeit hingegen verzichtete Commodus auf Eisen und Menschenblut.“ Allenfalls mit einem Holzschwert bewaffnet kämpfte der Kaiser im Circus öffentlich gegen Menschen.

Es waren vor allem die letzten Herrschaftsjahre, in denen Commodus eine exaltierte Politik und Selbstinszenierung betrieb, die sein Bild bei der Nachwelt prägten. War schon zuvor ein Monat zu Ehren des Commodus umbenannt worden, so benannte er 192 alle Monate des Jahres nach seinen verschiedenen Ehrennamen um (mit Commodus für April, auch die anderen Monate erhielten neue Namen nach Commodus, wie Lucius oder Aelius). Römische Legionen und andere militärische Einheiten erhielten den Beinamen Commodianae, die Stadt Rom wurde in Colonia felix Commodiana umbenannt. Im Dezember 192 formierte sich aus unklaren Gründen im engsten Umfeld des Kaisers eine Verschwörung gegen ihn. Am letzten Tag des Jahres 192 wurde er an seinem Hof im Bad von einem Athleten namens Narcissus erwürgt. Mit ihm endete die von Antoninus Pius begründete Antoninische Dynastie, Commodus verfiel zunächst der damnatio memoriae. Es folgte das zweite Vierkaiserjahr.

Die Gechichte der Gladiatoren: Der Weg zu den „Freien Gladiatoren“

Die „Spiele“ wurden im Römischen Reich immer wichtiger. Die Geschichte der Gladiatorenkämpfe hatte mit Sklaven, Verbrechern und Kriegsgefangenen begonnen, die in die Rolle von Gladiatoren gezwungen wurden. Nach der Zeit des Römischen Reiches veränderte sich dies. Bereits seit dem 1. Jhd. verpflichteten sich auch freie Männer als Gladiatoren. Einige waren Ex-Soldaten, einige wollten die Bewunderung und die Herrlichkeit und einige benötigte Geld, um ihre Schulden zu bezahlen. Gladiatoren durften keine Prämien oder Geschenke, die sie während der Gladiatorenkämpfe erhielten, behalten.

Diese freien Gladiatoren hießen Auctorati. Und obwohl Gladiatoren gesellschaftlich noch niedriger als Sklaven standen, war das Interesse, Gladiator zu werden, zeitweilig so hoch, dass der Senat dies durch ein Gesetz einschränken wollte. So sollen gegen Ende der Republik fast die Hälfte der Gladiatoren ehemals freie Bürger gewesen sein, die mit dem Eintritt in den Berufsstand der Gladiatoren ihre Freiheit aufgaben. Dieses Ziel wird vor dem Hintergrund der damaligen allgemein kurzen Lebensdauer der Menschen besser verständlich. Ein Gladiator hatte nur ein- bis dreimal pro Jahr zu kämpfen und wurde in der restlichen Zeit gut versorgt. Auch weibliche Gladiatoren gab es schließlich (einige edle und wohlhabende) erschienen in der Arena. Kostenlose Gladiatoren spielte eine überraschende Rolle in Gladiator Geschichte.

Beispielhaft war etwa die medizinische Versorgung, die Gladiatoren erhielten. Einer der berühmtesten Ärzte der Antike, Galen, sammelte seine Erfahrungen während der Zeit, in der er in der Gladiatorenschule von Pergamon Kämpfer betreute. Der Historiker Fik Meijer zieht sogar für diejenigen, die sich freiwillig zum Gladiatorendienst meldeten, Parallelen zu den Adligen, die sich während des 19. und 20. Jahrhunderts freiwillig zur Französischen Fremdenlegion meldeten:
„Am besten lässt sich ihre Situation vielleicht mit der mancher heruntergekommener Aristokraten im 19. und 20. Jahrhundert vergleichen, die sich zum Dienst in der französischen Fremdenlegion verpflichteten. Wie die Legionäre der Neuzeit wollten diese römischen Aristokraten einen Schlussstrich unter ihr bisheriges Leben ziehen und entschieden sich für eine Existenz, in der ihr früherer Status keine Bedeutung mehr hatte. Fortan teilten sie ihr Leben mit Proletariern und Sklaven, die sie zuvor vielleicht keines Blickes gewürdigt hätten.“

Gladiatoren Vielfalt – Übersicht der Gattungen

Gladiatoren wurden nach ihren Waffen und Kampfstile in verschiedene Gattungen unterteilt. Es gab immerhin fast 30 unterschiedliche Gladiatoren – und 42 verschiedene römische Kaiser sahen die Blutbäder im Kolosseum. Die relative Seltenheit der aufwändigen und kostspieligen Gladiatorenkämpfe blieb über die Jahrhunderte weitgehend konstant. Noch im Jahr 354 n. Chr. wurden von den 176 Festtagen 102 für Theateraufführungen, 64 für Wagenrennen und nur zehn für Gladiatorenkämpfe genutzt. Kaiser Honorius war es, der das Ende der Gladiatorenkämpfe in 399 verfügte. Der letzte bekannte Gladiatorenkampf in der Stadt Rom ereignete sich am 1. Januar 404.
In den römischen Arenen kämpften eine Reihe unterschiedlicher Gladiatorengattungen, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelten. Der Reiz der Kämpfe lag auch darin, unterschiedliche Gattungen gegeneinander antreten zu lassen.

Die meisten Kenntnisse über die Waffen der Gladiatoren sind den Ausgrabungen in Pompeji zu verdanken, wo viele Ausrüstungsgegenstände aus einer Gladiatorenkaserne gefunden wurden. Sie sind heute im Museo Archeologico Nazionale in Neapel. Auch Statuetten und Darstellungen von Gladiatoren auf Grabsteinen, Fresken, Reliefs, Mosaiken und Öllampen geben Hinweise.

Die ersten Gladiatoren, welche bei Totenfeierlichkeiten oder bei Begräbnissen vornehmer Römer auftraten und nach dem Scheiterhaufen (bustum) bustuarii genannt wurden, hatten eine sehr einfache Ausrüstung. Jeder trug einen Schild, ein Schwert und war durch Helm und Beinschienen geschützt. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich mehrere Gladiatorengattungen, die sich in ihrer Ausrüstung und Kampfweise erheblich voneinander unterschieden.
Die frühen Gladiatoren dürften mit ähnlichen Waffen gekämpft haben wie die von Rom besiegten Völker. Später musste ein beispielsweise als Gallier kämpfender Gladiator aber nicht mehr unbedingt auch aus Gallien kommen. Die genaue Ausrüstung dieser frühen Gattungen ist aber aufgrund der Quellenlage unklar.

Der Samnit

Livius berichtet in seinem Werk Ab urbe condita (9, 40), dass die mit den Römern verbündeten Campaner die bei ihren Gastmählern auftretenden Fechter mit den Waffen der besiegten Feinde, in diesem Fall der Samniten, ausstatteten. Laut Livius waren sie mit einem buschgeschmückten Helm galea cristata, einem hohen Schild und einer linken Beinschiene ausgerüstet.

Der Gallus

Über die Ausrüstung des unter dem Namen Gallier gallus kämpfenden Gladiators ist wenig bekannt.

Die Gattungen der Kaiserzeit

Augustus reformierte das Gladiatorenwesen, und so tauchen Gattungen wie Samnit und Gallier in der Kaiserzeit nicht mehr auf. Er übernahm jedoch schon ältere Gattungen, wie den Provocator, Thraex und Murmillo.

Die Eques

Die equites eröffneten mit ihrem Kampf die Gladiatorenspiele. Sie waren mit einem Krempenhelm mit Visier, einem flachen Rundschild, einer Lanze und einem Kurzschwert gladius bewaffnet. Im Unterschied zu allen anderen Gladiatorengattungen, welche nur mit einem Lendenschurz (subligaculum) bekleidet waren, trugen sie Tuniken. Sie begannen den Kampf zu Pferd, stiegen dann ab und setzten ihn mit den Schwertern fort. Auf bildlichen Darstellungen sind sie zumeist in der Endphase des Kampfes dargestellt, also vom Pferd abgestiegen und zu Fuß mit Schwertern kämpfend.

Der Murmillo

Der murmillo ist eine sehr alte Gladiatorengattung und schon im 1. Jhd. v. Chr. nachgewiesen. Die Bewaffnung des Murmillo mit Kurzschwert gladius und großem, gewölbten Rechteckschild scutum gleicht der der Legionsinfanterie. Als Schutzkleidung hatte er einen Armschutz (mania) und eine bis kurz unter das Knie reichende Beinschiene am linken Bein. Er trug einen Helm mit Visier mit hohem, geraden Kamm, der zusätzlich mit bunten Federn geschmückt war und aussah wie ein Fisch (mormylos = kleiner Fisch). Er kämpfte gegen den Thraex.

Thraex

Diese Art des Kämpfers hatte eine Bewaffnung, die noch auf seinen thrakischen Ursprung hinweisen sollte. Der Thraex hatte ein Schwert mit gekrümmter Klinge (sica) und einem kleinen, gewölbten Rechteckschild (parmula) und trug einen Helm mit Visier, von einem Helmkamm mit Greifenkopf gekrönt. Als Schutzkleidung trug er am rechten Arm einen gesteppten Armschutz (manica). An beiden Beinen trug er gesteppte Beinschützer, die weit über die Oberschenkel reichten. Darüber hatte er über das Knie reichende Beinschienen.

Der Hoplomachus

Als Alternative zur Paarung Murmillo gegen Thraex gab es die Paarung Murmillo gegen Hoplomachus. Der Hoplomachus ähnelte in Bewaffnung und Schutzkleidung dem Thraex. Statt des Rundschilds hatte er jedoch eine verkümmerte Form des griechischen Hoplitenrundschilds sowie eine Stoßlanze (hasta). Für den Nahkampf besaß er zusätzlich noch ein gladius. In Ausnahmen konnte er auch gegen den Thraex kämpfen.

Der besondere Retiarius

Der Retiarius war ein ungewöhnlicher Gladiator und ist erst seit der Regierung von Kaiser Caligula (37–41 n. Chr.) belegt. Seine außergewöhnliche Bewaffnung bestand aus einemWurfnetz (rete), einem Dreizack (tridens, auch fuscina genannt) sowie einem Kurzschwert oder Dolch (pugio). Er hatte weder Schild noch Helm. Als einzige Schutzkleidung diente ihm der Schulterschirm (galerus) und eine Armschiene (manica) am linken Arm. Zuerst versuchte er, das Netz über seinen Gegner zu werfen. Wenn es verworfen war, versuchte er, ihm mit dem Dreizack beizukommen; gelang dies nicht, hatte er für den Nahkampf noch das Schwert. Sein Gegner war überwiegend der Secutor.

Der Pontarius

Der Pontarius war eine Spielart des Retiarius. Er verteidigte eine kleine Brücke (pons) mit zwei rampenartigen Aufgängen. Auf jeder Seite griff ein Secutor an und versuchte auf die Plattform zu kommen. Zusätzlich zu seiner üblichen Ausrüstung, dem Schulterschirm (galerus) und der Armschiene besaß der Pontarius einen großen Vorrat an Wurfgeschossen, vermutlich Steinkugeln.

Der Secutor

Der Secutor (Verfolger) war ein auf den Kampf gegen den Retiarius spezialisierter Murmillo. Um dem Wurfnetz seines Gegners keinen Angriffspunkt zu bieten, trug er einen eiförmigen Helm, der nur sehr kleine Augenlöcher besaß. Diese Sichteinschränkung schützte ihn auch davor, dass ihm der Retiarius die Augen ausstechen konnte. Seine Waffen waren Kurzschwert sowie ein großer Rechteckschild (scutum).

Der Scissor

Dieser seltene Gladiatorentyp konnte gegen Retiarius antreten. Er hatte genau wie der Secutor einen eiförmigen Helm mit Augenlöchern, er führte in seiner rechten Hand auch das Kurzschwert (gladius) und der rechte Arm wurde auch von einer Armschiene geschützt. Das Besondere am Scissor war, dass er keinen Schild hatte, sondern dass sein linker Arm in einer kegelstumpfförmigen Röhre steckte, die den ganzen Unterarm umgab. Am Ende dieser Röhre war ein kurzer Schaft mit einer wiegemesserförmigen Klinge angebracht. Mit dieser Waffe konnte er das Netz des Retiarius zerschneiden oder dessen Dreizack parieren. Ebenso konnte er seinen Gegner mit sichelndem Hieb nahezu aufschlitzen. Da er seinen Körper nicht durch einen Schild decken konnte, trug er ein knielanges Kettenhemd namens lorica hamata oder einen Schuppenpanzer (lorica squamata).

Der Provocator

Der Provocator (Herausforderer) ist seit der späten Republik bekannt und kämpfte, wie die Equites, gegen seinesgleichen. Im 1. Jhd. vor und 1. Jhd. nach Christus trug er einen Helm, der einem Legionärshelm ähnelte. Erst im 2./3. Jhd. hatte er einen Helm ohne Kamm mit schräg abfallendem Nackenschirm, dafür jedoch mit einem Visier. Er war mit einem mittelgroßen Rechteckschild (scutum), einem halbmondförmigem Brustblech (pectorale) und einem gladius ausgerüstet. Als Schutz diente ihm auch eine Beinschiene am linken Bein und am rechten Arm eine manica.

Die Gladiatrix

Es gab vereinzelt auch Frauen, die in der Arena kämpften, wenn dies auch kaum verbreitet war. Ein Relief aus Halikarnassos (Türkei) zeigt ihre Ausrüstung. Sie könnten in allen Gattungen gekämpft haben, aber die beiden dargestellten Gladiatorinnen (gladiatrices) tragen die Ausrüstung von Provokatoren.

Der Essedarius

Der Essedarius war eine weitere Gladiatorenart, die nur gegen ihres gleichen kämpfte. Der Name leitet sich von der Bezeichnung für einen keltischen Streitwagen (essedum) her. Man nimmt an, dass die essedarii den Kampf vom Streitwagen her eröffneten und, ähnlich wie die Equites, abstiegen und zu Fuß weiter kämpften. Der Essedarius hatte eine Armschiene am Schwertarm, ein Kurzschwert, Gamaschen oder kurze Bandagen an beiden Beinen. Außerdem trug er einen Helm, der in früherer Zeit einem Legionärshelm und später dem Secutor-Helm ähnelte.

Sehr seltene Gladiatoren

Des Weiteren gab es Gladiatorengattungen, die seltener bezeugt sind. Etwa den Dimachaerus, der mit zwei Klingen kämpfte, also Dolchen oder Schwertern wie dem Gladius. Er trug einen gepolsterten Leibschutz, Bandagen am Dolcharm und an den Beinen, zuweilen auch Beinschienen, aber keinen Helm. Sein Name setzt sich aus den griechischen Wörtern für „Zwei“ (dio) und „Messer“ (machaera) zusammen. Der Sagittarius (Bogenschütze) ist nur auf einem Relief in Florenz dargestellt, wo zwei gepanzerte und behelmte Bogenschützen sich in einer Arena unter Beschuss nehmen. Andabates wird von Cicero erwähnt und taucht in der Kaiserzeit nicht mehr auf. Er trug eine Augenbinde und war deshalb auf sein Gehör angewiesen, da ihm lediglich Reaktionen des Publikums oder Atemgeräusche Aufschluss über den Standort seines Gegners geben konnten. Laquearius (Lassokämpfer), wird nur von Isidor von Sevilla erwähnt. Über den Paegniarius ist ebenfalls wenig bekannt.

Der Paegniarius war nicht mit tödlichen Waffen ausgerüstet. Eine Szene auf einem Mosaik von Nennig wird häufig als Darstellung dieser Gladiatorengattung gedeutet. Die Kämpfer tragen dort eine Peitsche in der rechten Hand und ein am linken Arm angeschnalltes Holzbrett. Nach einer Schilderung bei Sueton ließ Kaiser Caligula Familienväter, die ein körperliches Gebrechen hatten, als Gladiatoren zur Unterhaltung in der Arena auftreten. Da es römische Darstellungen von kleinwüchsigen Gladiatoren aus unterschiedlichen Waffengattungen gibt, traten diese möglicherweise ebenfalls als Paegniarii mit stumpfen Waffen zur Unterhaltung auf. Wahrscheinlich traten die Paegniarii bei Vorkämpfen (prolusio) und Tierkämpfen auf.

Der Veles war wiederum eine Gattung, dessen Erwähnung sich nur bei Isidor von Sevilla, sowie auf einigen Inschriften mit der Abkürzung VEL findet. Der Name entstammt den am schlechtesten ausgerüsteten römischen Soldaten, velites (Plänkler) zur Zeit der punischen Kriege. Man nimmt an, dass ihre Kampfweise diesem Soldatentyp entsprach. Der Crupellarius wird von Tacitus als gallischer Kämpfer erwähnt. Eine Bronzestatuette aus Frankreich könnte einen dieser vollgepanzerten Kämpfer darstellen. Der Scaeva war ein Gladiator, der als Linkshänder kämpfte. Kaiser Commodus, der sich privat - nicht in der Arena - gerne als Gladiator betätigte, focht als secutor scaeva. Standen sich zwei Linkshänder gegenüber, wurde von einem linkshändigen Kampf (pugna scaevata) gesprochen. Der Venator kämpfte gegen wilde Tiere. Deshalb zählt er nicht zu den eigentlichen Gladiatorengattungen.