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Arbeitszeiten bei den Römern

Wie lang wurde eigentlich gearbeitet ?

Das lässt sich so generell gar nicht sagen.

Mehr als heute jedoch mussten sich die Menschen in der Antike nach den Jahreszeiten mit langen Sommer- und kurzen Wintertagen richten. Der einfache Römer stand mit Sonnenaufgang auf, nahm ein leichtes Frühstück zu sich und begann mit seinem Tagwerk. Nach dem Mittagessen – prandium – einer einfachen Brotzeit, legte er eine Pause ein. Danach arbeitete er bis zum Abend weiter.
Das Abendessen – die ausführliche Mahlzeit, cena, schloss den Tag vor Einbruch der Dunkelheit ab. Bei Sonnenuntergang gingen die Römer zu Bett.
Reiche Römer empfingen morgens ihre Klienten, widmeten sich ihren Geschäften und verbrachten den Nachmittag in den Thermen.
Auch dort pflegten sie Geschäftsbeziehungen und tauschten geschäftliche Informationen aus. Sklaven und einfach Leute, Bauern oder Handwerker arbeiteten von Sonnenaufgang bis Untergang der Sonne.
Einen regelmäßigen Ruhetag, wie etwa unseren heutigen Sonntag, oder Feiertage, kannten die Römer nicht. Ruhetage waren jedoch die zahlreichen Festtage zu Ehren von Göttern und Kaisern, die es über das Jahr hinweg gab.
(Albrecht Dürer [Public domain], via Wikimedia Commons)