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Glücksspiel im römischen Reich

Gab es Glücksspiele bei den Römern ?

Das Glücksspiel war in Rom verboten.
Die Strafe war allerdings recht mild: eine Geldbuße in Höhe des vierfachen Einsatzes. In schweren Fällen drohte als Strafe allerdings die Ausweisung aus der Stadt. Nur zum römischen Karneval, den „Saturnalien“, im Dezember, war das Glücksspiel erlaubt. Und es regierte der Würfelbecher! Alle Bevölkerungsschichten liebten das Glücksspiel – insbesondere das Würfeln. Da die Kontrolle recht lasch war, gab es in vielen Kneipen in den Hinterzimmern wahre „Spielhöllen“. Die Wirte machten sich nicht strafbar, konnten jedoch auch bei Gelagen zu Bruch gegangenes nicht einfordern und auch Spielschulden waren natürlich vor Gericht nicht einklagbar.
Sogar viele Kaiser verloren oder gewannen Summen beim illegalen Würfelspiel. Kaiser Claudius schrieb gar ein (nicht erhaltenes, jedoch in der Literatur erwähntes) Buch darüber.