Römische Öllampe Hund liegend - Tonlampe Replik nach Vorbild aus Toulouse
Kurz erklärt
die römische Öllampe mit liegendem Hund ist eine Tonlampen-Replik nach einem Originalfund aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. im Musée Saint-Raymond in Toulouse, der einer nordafrikanischen Werkstatt zugeschrieben wird. das Medaillon trägt einen vollplastisch gearbeiteten Jagdhund (canis venaticus) mit Halsband, der Schnabel zeigt Voluten in Palmenwedel-Form, der Griff endet in einem Akanthusblatt-Reflektor. die Werkstattmarke CLOMLO ist im Sockel eingestempelt.
Tonlampe mit liegendem Hund auf einen Blick
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Authentizitätsgrad: Historische Replik (Stufe 2), gebrannter Ton im Maßstab 1:1 zur Vorlage Inv. 2004.1.1, Werkstattmarke und alle Reliefdetails übernommen, moderne Serienfertigung statt antikem Doppelmodel-Pressverfahren mit lokalem ARSW-Ton
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Material: gebrannter Ton (Terrakotta)
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Maße und Gewicht: 19 × 9,7 × 12,5 cm (Länge × Breite × Höhe), identisch mit der Vorlage in Toulouse
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Datierung des Vorbildes: 3. Jahrhundert n. Chr., spätrömische Volutenlampe in der Tradition Deneauve X / Bonifay-Gruppe C
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Bekanntestes Vorbild: Tonlampe mit liegendem Hund im Musée Saint-Raymond, Musée d'Archéologie de Toulouse, einer nordafrikanischen Werkstatt zugeschrieben
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Antike Quelle: Nemesianus, Cynegetica 224 bis 227 (preist die scharfen Welpen aus den Grenzen Libyens, verfasst 283/284 n. Chr. in Karthago)
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Passende Darstellung: Hausstand und Familia (Pater Familias, Matrona) der mittleren bis späten Kaiserzeit (2. bis 3. Jh.), italische Halbinsel und westliche Provinzen, auch Provinzialhandwerker, Negotiator und Argentarius im 3. Jh.
Was zeigt die römische Öllampe mit liegendem Hund eigentlich?
die Vorlage stammt aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. und liegt im Musée Saint-Raymond in Toulouse (Inv. 2004.1.1). die Notice von Pascal Capus, Konservator der Sammlung, ordnet das Stück einer nordafrikanischen Werkstatt zu und stellt es in eine Reihe mit einer fast identischen Lampe aus einem Wohnquartier Karthagos, die heute im Musée du Bardo in Tunis aufbewahrt wird und stilistisch dieselbe Werkstatthand zeigt (Augenform, Fellbehandlung, Anatomie). dieser Lampentyp gehört in die Tradition der spätrömischen afrikanischen Volutenlampen, die in der Forschung als Typ Deneauve X geführt werden und zwischen etwa 175 und 250 n. Chr. von tunesischen Werkstätten gleichzeitig mit der African Red Slip Ware in das ganze Mittelmeer exportiert wurden.
der Hund liegt mit erhobenem Kopf und angelegten Ohren auf dem Diskus. das kunstvolle Halsband markiert ihn als wertvolles Jagd- oder Wachtier, nicht als Streuner. seine Gelenke sind mit kräftigen Einschnitten betont, der Schwanz mit Fischgrätenmuster ziseliert, die Rippen subtil im Relief gegeben. die Forschungsliteratur zu nordafrikanischen Lampenwerkstätten von Michel Bonifay (Bonifay 2004, BAR IS 1301) und Pascal Capus (Capus 2003) ordnet diese plastischen Tierlampen als Repräsentationsstücke wohlhabender Provinzialhaushalte ein. sie standen auf Esstischen, Lararien und in Empfangsräumen der Villen und Domus.
Welche Werkstatt steht hinter der CLOMLO-Marke?
im Sockel der Toulouse-Lampe sitzt die eingestempelte Werkstattmarke CLOMLO, gerahmt von drei Paar eingravierter Kreise. anders als die großen, gut dokumentierten ARSW-Werkstätten PVLLAENI, CARPAMI, MAVRICI oder VICTORINI (Bussière 2007) erscheint CLOMLO in den veröffentlichten Lampencorpora bislang nicht prominent. wahrscheinlich handelt es sich um eine kleinere oder bislang wenig dokumentierte officina der mittleren tunesischen Produktionsregion. Wie Donald Bailey (1980, A Catalogue of the Lamps in the British Museum II) zu vergleichbaren Werkstattmarken festhält, müssen viele Signaturen erst über die chemische Analyse des Tons einer konkreten Töpferei zugewiesen werden, bevor ihre Werkstattzugehörigkeit gesichert ist.
Warum trägt der Hund auf der Lampe ein Halsband?
das Halsband ist das ikonographische Schlüsselzeichen. es markiert den Hund als canis venaticus, also als Jagdhund eines wohlhabenden Hausherrn, nicht als cave canem-Wächter wie auf den bekannten Mosaiken Pompejis. genau zur Entstehungszeit der Lampe, 283/284 n. Chr., verfasste der aus Karthago stammende Dichter Nemesianus sein Lehrgedicht Cynegetica über Jagd und Jagdhunde. in den Versen 224 bis 227 lobt er ausdrücklich die scharfen Welpen aus den Grenzen Libyens und stellt sie neben die spartanischen, molossischen, pannonischen und iberischen Rassen (lateinischer Volltext auf LacusCurtius). dieselbe Region, dieselbe Zeit, dasselbe kulturelle Klima: was der Karthager Nemesianus dichtet, formt der afrikanische Lampenbildner in Ton.
Wie verhält sich die Toulouse-Lampe zu anderen Hund-Lampen im Reich?
| Lampe |
Datierung und Werkstattregion |
Hund-Motiv und Konstruktion |
Passende Zuordnung |
| Toulouse, MSR Inv. 2004.1.1 (Vorlage dieser Replik) |
3. Jh. n. Chr., nordafrikanische Werkstatt, Marke CLOMLO |
liegender Hund mit Halsband, vollplastisch auf Diskus, Akanthus-Reflektor, Volutenschnabel als Palmenwedel |
Hausstand der späten Kaiserzeit, italische Halbinsel und westliche Provinzen, 2. bis 3. Jh. |
| Bardo, Tunis (Capus 2004, Parallele aus Karthago) |
3. Jh. n. Chr., gleiche nordafrikanische Werkstatthand |
liegender Löwe statt Hund, sonst identisches Stilrepertoire (Augenform, Fellbehandlung) |
wohlhabender Haushalt karthagischen Zuschnitts, Empfangsraum oder Triclinium |
| Ottawa, MCA Inv. 995.13.4 |
ca. 150 n. Chr., Werkstatt Karthago, Terra Sigillata Africana |
Melitan (maltesischer Hund) mit Halsband, im Relief auf Diskus, nicht vollplastisch |
nordafrikanischer Hausstand, mittlere Kaiserzeit, häuslicher Tafelkontext |
| Louvre, Inv. CA 6580 |
1. Hälfte 1. Jh. n. Chr., Lugdunum (Lyon), Trion-Nekropole |
Hund attackiert Eber, Jagdszene im Reliefdiskus, dreieckiger Volutenschnabel |
gallorömischer Hausstand der frühen Kaiserzeit, militärnaher Provinzialkontext |
Römische Öllampe Hund liegend in der Darstellungspraxis
die Lampe ist mit 19 cm Länge und 12,5 cm Höhe ein Repräsentationsstück, kein Mannschaftsgerät. der Hund auf dem Diskus, der Akanthus-Reflektor am Griff und der palmenförmige Volutenschnabel verlangen einen Standort, an dem das Publikum die Plastizität tatsächlich erkennt: auf dem Tisch im Triclinium, auf dem Lararium-Sims oder im Insula-Schaufenster. auf dem Marsch hat dieses Stück nichts verloren, die plastischen Teile sind sturzempfindlich.
Passende Darstellungsart: Hausstand und Familia der mittleren bis späten Kaiserzeit (2. bis 3. Jh.), italische Halbinsel und westliche Provinzen, besonders glaubwürdig für eine Pater-Familias- oder Matrona-Impression der besseren Provinzialschicht; auch tragfähig für Negotiator, Argentarius oder Mercator mit Mittelmeerhandel-Bezug.
Einsatzbereich: ausschließlich statische Tafel-, Lararium- und Hausstandsdarstellung in der Insula oder im Marktstand; nicht für Marsch, Schaukampflager oder rauen Eventbetrieb; auch nicht für Tropf- oder Schmuddeltische, da der Akanthus-Reflektor und die Hundefigur Kratzer schlecht verzeihen.
Display-Eigenschaft: Sockel mit Konturrille und konzentrischen Rillen sitzt kippsicher; Akanthus-Reflektor steht aufrecht; Hundefigur ist beim Transport am exponiertesten und gehört in eine eigene Polsterung.
- auf dem Tafeltisch der Pater-Familias-Darstellung als Mittelstück zwischen Mortarium und Terra-Sigillata-Geschirr; das Halsband macht den Hund zum Status-Signal des wohlhabenden Hauses
- auf dem Lararium-Sims als Beleuchtungs-Imitation neben den Penates und der Genius-Schale, ohne dass tatsächlich gebrannt wird
- im Marktstand der Negotiator- oder Argentarius-Darstellung als ein Stück südlichen Importguts, das die Handelsverbindung nach Nordafrika erzählbar macht
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Bekannte Schwächen der Rekonstruktion: die Replik gibt die Form und Reliefdetails der Toulouse-Vorlage präzise wieder, der Tonkörper stammt aber aus moderner Serienfertigung statt aus lokalem zentraltunesischem Ton mit charakteristischer roter Engobe. die typische glänzend-hellorange ARSW-Oberfläche der Originalwerkstätten lässt sich industriell nicht vollständig nachstellen. die Werkstattmarke CLOMLO ist epigraphisch noch nicht eindeutig einer bekannten officina zugewiesen, der wissenschaftliche Forschungsstand bleibt offen.
Für welche Darstellungen eignet sich die Hund-Lampe?
- wer eine streng fundbezogene Impression aufbaut und nur publizierte Einzelfunde übernimmt, greift zu dieser Lampe genau dann, wenn die Darstellung in das 2. oder 3. Jh. n. Chr. fällt und einen Hausstand mit Mittelmeerhandel-Bezug zeigt
- wer plausibel rekonstruktiv arbeitet und eine breitere Datierung bis ins frühe 4. Jh. zulässt, bekommt mit der Lampe ein erzählstarkes Schaustück für Triclinium und Lararium, das selbst aus 5 m Distanz noch als Tierlampe erkennbar bleibt
- wer vermittlungsorientiert auf einem Römerfest oder im Schul- und Museumskontext arbeitet, hat hier ein anfassbares Stück, an dem sich Werkstattmarke, Reichshandel und Jagdhund-Ikonographie in einem einzigen Objekt erklären lassen
für Sammler mit Schwerpunkt nordafrikanische Lampen und für Museumspädagogen, die das Thema Mittelmeerhandel und ARSW-Export greifbar machen wollen, ist die Lampe ebenfalls tragfähig, behält aber ihren Schwerpunkt in der zivilen Hausstandsdarstellung.
Häufige Fragen zur römischen Öllampe Hund liegend
Worin unterscheiden sich Volutenlampen mit Tierplastik und Firmalampen?
Firmalampen (Typ Loeschcke IX und X) sind seriell produzierte Standardlampen mit flachem Diskus, Werkstattstempel auf dem Boden und schmalem Kanal vom Diskus zum Schnabel. plastische Volutenlampen wie das Toulouse-Stück stehen in der Tradition Deneauve X und tragen einen vollplastisch ausgeformten Tier- oder Figurenkörper auf dem Reservoir. wer eine schlichte Kanzleiausstattung darstellen will, greift zur Firmalampe; wer einen Hausstand mit Schaustück-Anspruch zeigt, zur Volutenlampe mit Plastik.
Wie lagere ich die Tonlampe über mehrere Saisons hinweg?
am besten trocken, staubgeschützt und einzeln gepolstert in einer Holz- oder Pappkiste. Akanthus-Reflektor und Hundefigur sind die druckempfindlichsten Punkte und sollten beim Stapeln nichts darauf tragen. Temperaturschwankungen im Lager sind kein Problem, hohe Luftfeuchtigkeit dagegen schon, weil Tonkörper hygroskopisch reagieren und im schlimmsten Fall Haarrisse oder Ausblühungen bilden können. ein einfaches Silikagel-Päckchen in der Lagerkiste hält den Tonkörper über mehrere Jahre stabil.
Welche Impression deckt die Hund-Lampe sauber ab?
die enge Datierung der Vorlage ins 3. Jh. n. Chr. macht die Lampe glaubwürdig für eine Hausstand-Impression der mittleren bis späten Kaiserzeit, gut vom severischen Horizont bis ins frühe 4. Jh. eine streng fundbezogene Darstellung der frühen Kaiserzeit (1. Jh.) oder eine spätantik-konstantinische Impression (4. Jh. plus) deckt das Stück nicht ab, weil das Diskus-Repertoire dort anders aussieht.
Was unterscheidet die Replik von dem Original in Toulouse?
die Maße, die Plastizität des Hundes, die Volutenform des Schnabels und die Werkstattmarke CLOMLO sind 1:1 übernommen. abweichend ist der Tonkörper: das Original besteht aus zentraltunesischem Tonmaterial mit charakteristischer roter Engobe (African Red Slip Ware), die Replik aus modernem Industrieton ohne lokale Mineralsignatur. die hellorange Hochglanzoberfläche der ARSW-Originalproduktion lässt sich industriell nicht vollständig nachstellen.
Welche Kombination wirkt im Tafel- und Lararium-Aufbau stimmig?
auf dem Triclinium-Tisch passt die Lampe neben Terra Sigillata der Formen Dragendorff 32, 36 und 37, ein Mortarium aus zentralgallischer oder tunesischer Produktion und einen einfachen Tonkrug. im Lararium wirkt sie als Akzent neben den Lar-Figuren, einer Räucherschale und einem schlichten Bronze-Patera. nicht stimmig sind Mischungen mit augusteischen Firmalampen oder mit spätantik-christlichem Lampenrepertoire (Chi-Rho-Diskus, Kreuzmotive), weil das die Zeitschichten durcheinanderwirft.
Was tun, wenn Hundefigur oder Akanthus-Reflektor beschädigt sind?
kleine Absplitterungen an den Kanten lassen sich im Lager mit einem feinen Reparaturkleber für Keramik (Cyanacrylat oder Zwei-Komponenten-Epoxid) und einer Pinzette wieder ansetzen, sofern die Bruchstücke vorhanden sind. abgebrochene Akanthusblätter oder Hundepartien ohne erhaltene Bruchstücke gehören zur Werkstatt; eigene Ergänzungen mit Modelliermasse verändern die Maße und die Wirkung im Direktvergleich zur Toulouse-Vorlage und sind in der Reenactment-Praxis nicht empfehlenswert.
Externe Quellen und Literatur zur römischen Öllampe Hund liegend
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Wikipedia: Terra Sigillata, Abschnitt African Red Slip Ware. Übersichtsartikel zu Produktion und Verbreitung der nordafrikanischen Feinkeramik, in deren Werkstattumfeld die Toulouse-Lampe entstanden ist.
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Musée Saint-Raymond, Musée d'Archéologie de Toulouse: offizielle Museumswebsite. Aufbewahrungsort der Vorlage Inv. 2004.1.1 (Lampe à huile au médaillon orné d'un chien couché, 3. Jh. n. Chr.), Notice Pascal Capus, 2004.
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Musée du Louvre, Département des Antiquités grecques, étrusques et romaines: Lampe à bec triangulaire, Inv. CA 6580, Lugdunum (Lyon), 1. Hälfte 1. Jh. n. Chr., Diskus mit Hund auf Eberjagd; Vergleichsstück für die Persistenz des Hund-Motivs auf römischen Lampen.
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Museum of Classical Antiquities, University of Ottawa: Lamp with Dog, Inv. 995.13.4, Karthago, ca. 150 n. Chr., Maltesischer Hund mit Halsband im Diskus; nahe Parallele für die Halsband-Ikonographie auf afrikanischen Lampen.
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Bailey, Donald M. (1980): A Catalogue of the Lamps in the British Museum, Vol. II: Roman Lamps made in Italy, London: British Museum Publications. Standardwerk für die Typologie und Werkstattmarken der italischen und nach Nordafrika exportierten Lampen. Zenon-Eintrag: DAI Zenon.
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Bonifay, Michel (2004): Études sur la céramique romaine tardive d'Afrique, BAR International Series 1301, Oxford: Archaeopress. Maßgebliches Werk zur Chronologie der spätrömischen tunesischen Lampenwerkstätten (Gruppen C 1 bis C 5). HAL-Open-Access: halshs-01956529.
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Capus, Pascal (2003): Lampes à huile, production et diffusion de l'Afrique du Nord au Proche-Orient, in: D. Cazes / P. Capus (dir.), Périple méditerranéen. Antiquités d'Afrique du Nord et du Moyen Orient au musée Saint-Raymond, Toulouse. Volltext: Academia.edu.
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Nemesianus, Marcus Aurelius: Cynegetica, 283/284 n. Chr., karthagischer Lehrdichter; die Verse 224 bis 227 zu den Welpen aus Libyen sind die zeit- und ortsgleiche literarische Parallele zum Bildmotiv der Lampe. Latein-Volltext: LacusCurtius (Latein); englische Übersetzung mit Kommentar (Loeb 1934): LacusCurtius (Englisch).
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Aktualisiert am: 12.05.2026