Historische Tinten

Historische Tinten

Auf Papyrus oder Pergament schrieben die Römer mit Feder und Tinte. Die Schreibfeder, der so genannte calamus, war meist aus Rohr, canna, einem vergänglichen organischen Material geschnitten. Es ist also nicht verwunderlich, wenn nur wenige Exemplare, beispielweise in einem Brandgrab in Intercisa erhalten sind. Zu leicht verwitterten die antiken Schreibgeräte und zu leicht waren sie neu zu beschaffen.

Doch es gab auch bronzene Schreibfedern, welche die Form der Rohrfeder imitierten. Nur wenige Exemplare sind jedoch erhalten. Klar, Rohrfedern waren billiger, vor allem aber widerstandsfähiger. Zudem können Rohrfedern mit einem scharfen Messer rasch neu zugespitzt werden.

Funde sichern historische Tinte

Aber nun zur Tinte: Das so genannte atramentum entnahm man speziellen Tintenfässern (atramentaria) aus Metall, Ton oder auch aus Glas. Es gab auch Exemplare römischer Tintenfässer aus Bronze oder Blech. Die meisten sind zylindrisch mit einem kleinen, wieder verschließbaren Loch im Deckel, durch den die Tinte mit der Feder entnommen wurde. Vor wenigen Jahren wurde in Tintenfass-Funden noch so viel Tinte gesichert, dass chemische Untersuchungen die Rekonstruktion ihrer Zusammensetzung möglich machten.

Antike historische Tinten der Römer bestanden demnach aus einem Gemisch von Ruß und Gummi arabicum. Gehen Sie auf Entdeckungsreise des antiken Tintenmaterials auf den Seiten des Römer Shop! Wir haben alle Zutaten und die Anleitungen, um das antike Schreibserum selbst herzustellen. Auch römische Schreibfedern können Sie auf den Seiten des Römer Shop entdecken und erwerben.