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Römische Schuhe

Wie sahen römische Schuhe aus?

Die Römer unterschieden zwischen Sandalen (soleae / sandalia), Schuhen (calcei) und Stiefeln (caligae). Sandalen in der Öffentlichkeit zu tragen, verstieß gegen die guten Sitten.

Mit einer Ausnahme durfte man jedoch die mit weichen Riemen am Fuß befestigten Sohlen tragen: Auf dem Weg zum Gastmahl waren sie als „Schuhe“ statthaft – wer sich zu Tisch legte, zog die Sandalen aus, beziehungsweise ließ sie sich von einem Sklaven (demere soleas) abnehmen. Sonst dienten die Sandalen quasi als Pantoffeln im häuslichen Bereich.

Carbatiner Römer Schuhe

Der zur Toga gehörige Ausgehschuh war der calceus, ein fester, über den Knöchel reichender, geschlossener Schuh aus weichem Oberleder. Die einfachste Ausführung für den „kleinen Mann“ nannte man pero. Als Standesabzeichen trugen Patrizier und Senatoren besonders auffällige Schuhe in rot oder schwarz, die sie mit Riemen bis etwa zur Mitte des Schienenbeins aufbanden (calceus senatorius). Männer trugen in der Regel naturfarbige Schuhe.

Römersandalen

Nicht in der Form, jedoch in der Farbe unterschieden sich die Schuhe für Frauen.

Diese konnten weiß oder farbig sein. Betuchte Frauen trugen auch mit Perlen, Gold oder Edelsteinen besetzte calcei.
Die dritte Schuhsorte, der Stiefel, wurde meist von Bauern, Fuhrleuten und vor allem von Soldaten getragen. Diese Stiefel machte ein bis deutlich über die Knöchel reichendes Riemengeflecht stabil. Die Sohlen bestanden aus rund acht Millimeter dicken Rindsleder und waren mit je 80 bis 90 halbkugelförmigen Eisennägeln besetzt. Diese Stiefel anzuziehen, dauerte allein drei bis vier Minuten! So hilfreich die scheren Nägel im Gelände waren, so gesellschaftsuntauglich waren sie:

Im Menschengewühl der Straßen Roms waren sie ein Schrecken für Zivilisten!