Römische Öllampe Odysseus und die Sirenen - Italische Bildlampe nach BnF-Vorbild
Kurz erklärt
Diese Replik folgt einer italischen Bildlampe vom letzten Viertel des 2. bis ins frühe 3. Jahrhundert n. Chr. und zeigt die berühmteste Szene aus Homers Odyssee: Odysseus, an den Mast seines Schiffes gebunden, lauscht dem Gesang der drei Sirenen, die auf einer bewaldeten Felsküste mit Lyra, Syrinx und Doppelaulos musizieren. Das prominenteste erhaltene Original ist eine in italischer Werkstatt signierte Lampe (SAECVL, aktiv ca. 175 bis 225 n. Chr.) in der Bibliothèque nationale de France, Cabinet des Médailles, Inv. 65.5296.
Die Bildlampe Odysseus und die Sirenen auf einen Blick
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Authentizitätsgrad: Historische Replik (Stufe 2) - Terrakotta entspricht dem antiken Werkstoff, Maße und Bildmotiv folgen einem konkreten Originalfund, ein historisches Brand- und Schlickerverfahren ist nicht ausgewiesen.
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Material: Terrakotta, formgepresst
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Maße: 14,2 × 9,5 × 4,2 cm (Länge × Breite × Höhe), kompaktes Diskusformat zum Auflegen und Herumreichen
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Datierung des Vorbildes: letztes Viertel 2. Jh. bis frühes 3. Jh. n. Chr., mittlere Kaiserzeit (antoninisch bis severisch)
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Bekanntestes Vorbild: italische Bildlampe der SAECVL-Werkstatt in der Bibliothèque nationale de France, Cabinet des Médailles in Paris
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Antike Quelle: Homer, Odyssee XII, Verse 158 bis 200 (Kirkes Warnung und Odysseus' Fesselung an den Mast)
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Passende Darstellung: Hausstand- und Larariumdarstellung der mittleren Kaiserzeit (italische Halbinsel und westliche Provinzen), zugleich Vermittlungsobjekt für Schule, Museumspädagogik und Sammlung
Was zeigt die Bildlampe Odysseus und die Sirenen?
Die Lampe stammt vom Typus der italischen Bildlampen mit langer Schnauze und vertikalem Bügelhenkel, der in der Forschung als Loeschcke Typ VIII geführt wird und im Mittelmeerraum zwischen dem späten 1. und dem 3. Jh. n. Chr. das mit Abstand häufigste Beleuchtungsobjekt römischer Haushalte stellt. Das schärfste Vergleichsstück ist eine in der Werkstatt SAECVL signierte Lampe der Bibliothèque nationale de France, Inv. 65.5296, mit Maßen 14,6 × 9,4 × 4,1 cm und braunrotem Überzug; die Replik im Shop weicht in den Maßen nur um wenige Millimeter ab.
Auf dem Diskus läuft eine zweiregistrige Komposition: unten das Schiff mit dem an den Mast gefesselten Odysseus, erkennbar an Pilos und Tunika, daneben der Steuermann am rechten Ruder und ein zweiter Mann links, der die Ruderer anfeuert. Im oberen Register sitzen die drei Sirenen auf einer mit Kiefern bestandenen Felsküste, eine mit Lyra, die zweite mit Syrinx, die dritte mit dem Doppelaulos. Die Forschung hat das Stück mehrfach publiziert, zuletzt grundlegend bei Marie-Christine Hellmann in Lampes antiques de la Bibliothèque nationale II (Paris 1987, Nr. 234, Taf. XXIX) und im LIMC VI (1992) unter dem Lemma „Odysseus", Nr. 184a.
Die literarische Vorlage: Homer, Odyssee XII
Den ikonographischen Anker liefert Homer im zwölften Gesang der Odyssee (Verse 158 bis 200): Kirke warnt Odysseus vor den Sirenen, gibt ihm den Rat, den Gefährten Wachs in die Ohren zu drücken und sich selbst an den Mast binden zu lassen, um den Gesang zu hören, ohne den Tod zu finden. Die Bildlampen der mittleren Kaiserzeit setzen diese Szene konsequent in das gleiche dreigliedrige Schema um: Schiff, Held am Mast, drei musizierende Sirenen auf Felsen. Auch das große Bardo-Mosaik aus Dougga nennt unter seiner Bildbeschriftung exakt diese Verse als Bezugstext.
Mythos in Hauskultur und Lampenwerkstatt
Bildlampen wie diese sind kein Luxusobjekt, sondern Massenware aus zweiteiligen Tonformen, die in italischen und nordafrikanischen Werkstätten in hohen Stückzahlen produziert wurden. Donald M. Bailey legt im zweiten Band seines Standardkatalogs A Catalogue of the Lamps in the British Museum II. Roman Lamps Made in Italy (London 1980) den Zeitraum SAECVL-naher Werkstätten in das spätantoninisch-severische Drittel des 2. und ins frühe 3. Jahrhundert. Mythologische Szenen aus der Odyssee gehören dabei zu den verbreitetsten Bildthemen, weil sie im häuslichen Lararium ebenso funktionieren wie im Tablinum eines bürgerlichen Domus. Wer pauschal annimmt, Massenware sei thematisch banal gewesen, übersieht die ikonographische Tiefe: das Sirenenbild fungiert in der Forschungsliteratur zugleich als moralisches Exemplum für Selbstbeherrschung und als Verweis auf Bildung und Belesenheit der Hausherrin oder des Hausherrn.
Wo erscheint die Odysseus-Sirenen-Szene in der römischen Bildkunst?
| Bildträger |
Datierung |
Fundort und Aufbewahrung |
Musik-Instrumente der Sirenen |
Funktion im Haus |
| Italische Bildlampe SAECVL (Vorbild der Replik) |
letztes Viertel 2. Jh. bis frühes 3. Jh. n. Chr. |
Italien, heute BnF Paris, Inv. 65.5296 |
Lyra, Syrinx, Doppelaulos |
Beleuchtung im Lararium und Tablinum, oft als Geschenk |
| Wandfresko Dritter Stil aus Pompeji |
50 bis 75 n. Chr. |
Pompeji, heute British Museum, Inv. 1867,0508.1354 |
Doppelpfeifen, Lyra, dritte singend |
Wanddekoration eines Triclinium |
| Mosaik aus der Maison de Dionysos et d'Ulysse |
ca. 260 bis 268 n. Chr. (Gallienus) |
Dougga (Thugga), heute Bardo-Museum Tunis |
Doppelflöte, Lyra, dritte singend |
Peristyl-Pavement eines Stadthauses |
| Italische Firnislampe (Vergleichstyp Bailey 1980) |
spätantoninisch bis severisch |
diverse italische Werkstätten, Beispiele im British Museum |
variabel, meist zwei Saiteninstrumente und eine Aulosspielerin |
Hausbeleuchtung, Grabbeigabe |
Römische Öllampe Odysseus und die Sirenen in Schule, Museum, Reenactment und Sammlung einsetzen
Die Replik ist mit 14,2 cm Länge handlich, lässt sich gut greifen und im Kreis herumreichen und übersteht den Rotationsbetrieb in Vermittlungssituationen besser als jede Folie, jedes Foto und jedes geschützte Originalstück. Die Diskusszene ist plastisch genug, dass die Figurengruppe ohne weitere Hilfsmittel ablesbar bleibt, sobald jemand die Lampe in die Hand nimmt.
Passende Darstellungsart: Hausstand und Familia der mittleren Kaiserzeit (Antoninisch bis Severisch, 2. Hälfte 2. Jh. bis frühes 3. Jh. n. Chr.), italische Halbinsel und westliche Provinzen.
Einsatzbereich: statische Lagerdarstellung im Lararium, Tablinum, auf dem Werkstatttisch oder im Vitrinenrahmen; in Schul- und Museumsformaten als anfassbares Objekt im Rotationsbetrieb. Kein aktiver Brennbetrieb: Lampe wird nicht befüllt und nicht entzündet, sondern statisch eingesetzt.
Eigenschaften für aktiven Vermittlungseinsatz: handlich, herumreichbar, robust genug für mehrere Schulstunden im Rotationsbetrieb, sturzempfindlich an der dünnen Schnauzenkante; Gewicht und Format entsprechen dem antiken Vorbild und vermitteln den realen Greifeindruck.
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Schule (Sek I/II, Latein, Geschichte, Religion): die Lehrkraft greift zur Lampe als Hands-on-Beleg für eine Stationenarbeit zur Odyssee XII, lässt die Klasse Pilos, Mast, Ruderer und Sirenen am Reliefbild identifizieren und verknüpft den Befund mit der Voß-Übersetzung; sinnvoll im fächerverbindenden Unterricht zu Mythos und Hauskultur.
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Museumspädagogik und Führungen: Vermittlerinnen integrieren das Stück in Familienführungen und Geburtstagsformate zur römischen Hauskultur und reichen es als Rotationsobjekt herum, damit Besucherinnen die Bildszene direkt mit dem Finger nachfahren können, was an einer Vitrinenoriginallampe niemals möglich wäre.
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Reenactment und Living History: die Lampe baut auf dem Lararium-Regal oder dem Tablinum-Tisch eines mittelkaiserzeitlichen Domus-Aufbaus auf, ergänzt eine zivile Familia-Darstellung und übernimmt als anfassbares Schaustück die Rolle, die ein echtes Bronze- oder Firnis-Original im Lagerbetrieb nicht ausfüllen darf; einsetzbar auf Römerfesten in Carnuntum, Xanten APX, Saalburg und Augusta Raurica.
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Privatsammler und Geschichtsinteressierte: die Lampe verankert eine Themenecke zur Odyssee oder zur römischen Hauskultur, eignet sich als Geschenk an Latein-Lehrkräfte, Geschichtsvereine oder Paten mit Antikebezug und liefert über den Verweis auf das BnF-Original und Hellmann 1987 den belegbaren Fundbezug, den private Sammlungen zur Einordnung brauchen.
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Bekannte Schwächen der Rekonstruktion: der braunrote Überzug des italischen Originals (vernis rouge brun) ist auf der Replik nicht ausgeführt, das Objekt zeigt offene Terrakotta; die exakte Zuweisung der drei Instrumente zu den drei Sirenen variiert in der Forschungsliteratur je nach Beschreiber, eine eindeutige Identifikation gelingt am Originaldiskus nur bei optimaler Erhaltung; ob die Replik auf einem authorisierten BnF-Abguss oder einer Drittmold-Generation beruht, lässt sich aus dem Produkttext nicht belegen.
Welcher Einsatz passt zu welcher Gruppe?
- Eine Lehrkraft baut eine 45-minütige Stationenarbeit zur Odyssee XII auf und legt die Lampe als Station 3 neben den Voß-Text: die Klasse vergleicht Bildszene und Verspaar, das funktioniert ab Klassenstufe 8; weniger geeignet ist die Lampe als reines Anschauungsstück in Großgruppen über 30 Personen ohne Rotationsplan.
- Museumspädagogik plant eine Familienführung zum Thema römischer Hausstand und reicht die Lampe an Kinder ab 8 Jahren herum, damit sie das Diskusbild mit dem Finger nachfahren; weniger geeignet ist der Einsatz im offenen Tastparcours ohne Aufsicht, weil die dünne Schnauzenkante bei Stürzen abbricht.
- Eine Reenactment-Gruppe baut ein Tablinum oder Lararium der severischen Zeit auf und integriert die Lampe als statisches Schaustück neben Larenfiguren und Schreibtafel; weniger geeignet ist sie für eine eng datierte Augusteer- oder Flavier-Impression, weil der Bildtypus erst spätantoninisch in dieser Form auftritt.
- Wer eine Themenecke „Odyssee" oder „Römisches Haus" sammelt, integriert die Lampe als Ankerobjekt zwischen einer Voß-Ausgabe der Odyssee und einer Reproduktion des Dougga-Mosaiks; weniger geeignet ist sie als Solitär in einer Sammlung mit Schwerpunkt Militaria, weil sie thematisch isoliert wirkt.
Auch jenseits dieser vier Hauptzielgruppen tragfähig: in VHS-Kursen zur antiken Literatur, in Drehbuch- und Bühnenrecherche zu Homer-Adaptionen sowie als Begleitobjekt zu Kurt Steinmanns oder Wolfgang Schadewaldts Odyssee-Übersetzungen lässt sich die Lampe als greifbarer Anker für Textgespräche einsetzen.
Häufige Fragen zur römischen Öllampe Odysseus und die Sirenen
Worin unterscheidet sich diese Bildlampe vom typischen Firmalampen-Typus?
Die Bildlampe vom Typ Loeschcke VIII trägt einen reliefierten Diskus mit figürlicher Szene und einen vertikalen Bügelhenkel, die Firmalampe dagegen einen glatten Diskus mit Werkstatt-Bodenstempel und meist offene Schulterkanäle. Die Bildlampe ist als dekoratives Wohnobjekt der Familia gedacht, die Firmalampe als praktische Standardware in Militärlagern und Werkstätten. Für eine zivile Hausstandsdarstellung der mittleren Kaiserzeit greift man zur Bildlampe, für ein Marschlagerszenario eher zur Firmalampe.
Welche Truppen- oder Rollendarstellung passt zu dieser Lampe?
Der Bildtypus tritt im letzten Viertel des 2. und im frühen 3. Jahrhundert auf der italischen Halbinsel und in den westlichen Provinzen auf und passt zu einer zivilen Pater-Familias-, Matrona- oder Paedagogus-Darstellung der antoninisch-severischen Zeit. Für eine augusteische oder flavische Impression ist die Lampe zu spät, für eine spätantike comitatenses-Darstellung zu früh. Wer unsicher ist, datiert vorsichtig in den Zeitrahmen 175 bis 225 n. Chr., weil die Werkstattsignatur SAECVL des Pariser Originals genau in dieses Fenster fällt.
Wie lagere ich die Terrakottalampe zwischen Events, damit sie keine Risse bekommt?
Terrakotta arbeitet langsam mit der Umgebungsluft und bricht selten von allein, reagiert aber empfindlich auf Sturz und auf wechselnde Frost-Tau-Zyklen. Wer die Lampe in einem trockenen, frostfreien Innenraum aufbewahrt, sie einzeln in weichem Papier oder Stoffbeutel verpackt und in einer stoßgesicherten Box zwischen den Veranstaltungen transportiert, verhindert die häufigsten Schäden an Schnauzenkante und Henkel. Aktive Reinigung mit Wasser oder Chemikalien bleibt unnötig und schadet eher, als sie hilft.
Lässt sich die Replik tatsächlich befüllen und brennen, oder nur statisch aufstellen?
Diese Lampe wird ausschließlich statisch eingesetzt, also als Schauobjekt im Lararium, auf dem Tisch oder in der Vitrine. Sie wird nicht mit Öl befüllt und nicht entzündet, weil der modern hergestellte Terrakottakörper nicht für den dauerhaften Brennbetrieb geprüft ist und weil das Original im Reenactment-Kontext ohnehin als Bildträger und nicht als Funktionslampe vermittelt wird. Wer eine Lichtquelle für eine aktive Vorführung braucht, weicht auf eine einfachere Firmalampen-Replik oder eine Wachskerze aus.
Wie wirkt sich die Replik im Vergleich zum BnF-Original im Direktvergleich?
Maße und Bildkomposition liegen sehr nahe am Pariser Original, der entscheidende Unterschied ist die fehlende braunrote Slip-Oberfläche, die das italische Original zur Firnislampe macht. Wer die Replik im Vergleich zu einem hochauflösenden Foto der BnF-Lampe nebeneinanderlegt, sieht die Figurenkomposition fast deckungsgleich, erkennt aber sofort den hellen Terrakottaton anstelle des dunkelroten Überzugs. Diese Differenz ist ein klassischer Stufe-2-Indikator und kein Hinweis auf eine schlechte Replik, sondern auf den bewusst gewählten Produktionsstandard.
Welche begleitenden Objekte passen zu dieser Lampe in einer Hausstandsdarstellung?
In einem severischen Lararium-Aufbau funktioniert die Lampe neben Lar- und Penatenfiguren, einer Tabula cerata mit Stylus und einem kleinen Räuchergefäß, weil alle drei Objektklassen im selben Datierungsfenster sicher belegt sind. In einer Tablinum-Szene ergänzt sie eine Patera, ein Simpulum und eine Terra-Sigillata-Schale der Form Dragendorff 37 stimmig. Weniger passend sind augusteische Marsch-Accessoires wie Caligae oder ein Cingulum-Set des frühen 1. Jahrhunderts, weil diese den geschlossenen Zeithorizont der Szene aufbrechen.
Externe Quellen und Literatur zur Bildlampe Odysseus und die Sirenen
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Wikipedia: Mosaïque d'Ulysse et les sirènes. Überblicksartikel zum Bardo-Mosaik aus Dougga und zur Ikonographie der Szene.
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Bibliothèque nationale de France, Cabinet des Médailles: Lampe à bec, Ulysse et les sirènes, Inv. 65.5296. Notice mit Originalfoto, ausführlicher Bildbeschreibung, Datierung 175 bis 225 n. Chr. und Verweis auf die SAECVL-Werkstatt.
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British Museum: Wall-painting Ulysses and the Sirens, Pompeji, Inv. 1867,0508.1354. Pompejanisches Wandbild im Dritten Stil mit derselben Bildkomposition.
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Musée National du Bardo, Tunis: Ulysse et les Sirènes, Mosaik aus Dougga. Offizielles Datenblatt zum Peristyl-Mosaik der Maison de Dionysos et d'Ulysse, datiert um 260 n. Chr.
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Hellmann, Marie-Christine (1987): Lampes antiques de la Bibliothèque nationale II. Fonds général: lampes pré-romaines et romaines, Paris. Standardkatalog mit der Erstbeschreibung der Pariser Lampe Inv. 65.5296 als Nr. 234, Taf. XXIX. Zenon-Nachweis: zenon.dainst.org.
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Bailey, Donald M. (1980): A Catalogue of the Lamps in the British Museum II. Roman Lamps Made in Italy, London. Standardwerk zur Typologie italischer Bildlampen Loeschcke Typ VIII. Zenon-Nachweis: zenon.dainst.org Record 000252284.
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Antike Primärquelle: Homer, Odyssee XII (Perseus Project, griechischer Text mit englischer Übersetzung). Die für die Sirenen-Szene maßgeblichen Verse sind XII, 39 bis 54 (Kirkes Warnung) und XII, 158 bis 200 (Fesselung am Mast und Vorbeifahrt).
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Antike Primärquelle, deutsche Voß-Übersetzung: Homer, Odyssee, übersetzt von Johann Heinrich Voß (Projekt Gutenberg).
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Aktualisiert am: 13.05.2026