Rittersporn Bund Blau - 40cm

Artikelnummer: 68110

Dioskurides schreibt auch das die Blätter vom Delphinium, geschnitten dünn aussehen wie Delphine, woher wohl auch der Name stammt.

Kategorie: Blumenkranz flechten


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Rittersporn, die Wilde Staphis blau

Der Rittersporn

Rittersporne (Delphinium)- aus denen die Trockenblume Rittersporn hergestellt wird - stellen eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)dar. Es gibt ca. 300-350 bekannte Arten, die über die gesamte Holarktis verbreitet sind.

Bezeichnung

Der botanische Gattungsname delphinium leitet sich vom griechischen Wort delphinion für Delfin ab. Er spielt auf das delfinartige Aussehen der geschlossenen Blütenknospen an. Der deutsche Name der Pflanze entstand in Anlehnung an die auffallenden Blütensporne.

Beschreibung

Rittersporne – aus denen die Trockenblume Rittersporn hergestellt wird – wachsen meist als ausdauernde krautige Pflanzen, die majestätische Höhen bis zwei Meter und darüber erreichen können. Die Blütenstände – die als Ausgangsmaterial für die Trockenblume Rittersporn dienen -, sind traubig oder in Form eines Traubenschirms angeordnet. Die einzelnen Blüten - so auch die der Trockenblume Rittersporn - sind kelchartig geformt und zum Teil mit Spornen versehen. Die meisten Rittersporne haben blaue Blüten, so auch jene, die für die Trockenblume Rittersporn Verwendung finden. Es gibt aber auch Arten, die mit weißen, rosa- bis fliederfarbenen, gelben und roten Blüten aufwarten.

  • Delphinium staphisagria
  • römisch: Pedicularia
  • 1 kompletter blauer Bund
  • naturgetrocknet
  • Verwendbar für: Deko & Kränze

Anwendung: Phytotherapie

Phytotherapie: Die Pflanzenheilkunde ist die Lehre der Verwendung von Heilpflanzen als Arzneimittel.

Rittersporne wurden schon in der Antike als Kräuter mit Arzneimittelwirkung eingesetzt. Hierfür fand insbesondere die Wilde Staphis, der Scharfe Rittersporn (Staphisagria), Verwendung. Die alten Römer verwendeten eine ritterspornhaltige Salbe, die gegen Läuse, Stich- und Biss-Verletzungen helfen sollte. Andere Quellen erwähnen Rittersporn als Gegengift bei Schlangenbissen, zur Abwehr von Skorpionen und sogar als Mittel zur Empfängnisverhütung.

Staphisagria war bereits dem römischen Arzt Pedanius Dioskurides bekannt.

Dieser praktizierte um das Jahr 60 n.Chr. herum in Rom. In seiner Materia Medica empfiehlt er die dreikantigen, scharf schmeckenden Samen dieser Pflanze, fein zerrieben und mit Honigmet vermischt, als Brechmittel zur inneren Reinigung. Auch zerkaut sollten die Samen stark schleimabführend wirken und, in Essig gekocht, als Mundspülwasser bei Zahnschmerzen gute Dienste leisten. Bei äußerer Anwendung empfahl er Staphisagria gegen Hautjucken, bei Krätze und gegen Läusebefall. Auch in den Kräuterbüchern von Adam Lonitzer (1527 - 1586), Hieronymus Bock (1498 - 1554) und Pietro Andrea Mattioli (1501 - 1577) finden sich Anmerkungen zur Heilwirkung, die in die gleiche Richtung gehen.

Der deutsche Arzt und Botaniker Jacob Theodor (1522 - 1590), auch unter dem Namen Tabernaemontanus bekannt, bezeichnete den Rittersporn als hervorragendes Schmerzmittel gegen allgemeine Schmerzen, Nierensteine und Harngriess. Auch gegen Parasiten und bei Augengeschwüren sollte er nützlich sein.

Ähnlich wie die Körner von Cocculus (Kokkelskörnerstrauch) kamen die Samen von Staphisagria auch beim Fischfang zum Einsatz. Man betäubte mit den darin enthaltenen Alkaloiden die Fische, um diese anschließend bequem von der Wasseroberfläche absammeln zu können.

In der modernen Phytotherapie findet der Rittersporn keine medizinische Verwendung mehr. Lediglich die getrockneten Blüten des Ackerrittersporns werden als Schmuckwerk manchen Teemischungen beigegeben.

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