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Kuttrolf Gluckerflasche Waldglas gebogener Hals

Artikelnummer: 33289

Eine Gluckerflasche mit in sich gedrehtem und gebogenem Hals. Eine faszinierende Handarbeit nach historischem Vorbild. Dieses Stück muss man in die Hand nehmen und von allen Seiten betrachten. Die ungewöhnliche Form fällt auf und erfüllt ihren schelmischen Zweck.

Kategorie: Historisches Glas


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Beschreibung


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Scherzartikel aus der Spätantike

Ein Angster oder Kuttrolf ist ein über Jahrhunderte beliebtes bauchiges Trinkgefäß. Ursprünglich kommt es aus dem spätantiken Köln. Nicht immer aus Waldglas hergestellt besticht der Kuttrolf durch seine ungewöhnliche Erscheinung.
Wenn du meinst du kannst einfach einen Schluck nehmen irrst du dich.
Der aus 5 Rohren tordierte Hals sitzt auf einem zwiebelförmigen Bauch. Er ist ein wenig gebogen. Der Ausguss hat einen konisch verformten Rand und ist selbst schalenförmig. Dank dieser Tatsachen wirst du des öfteren kleckern und beim Trinken ein charakteristisches Glucksen vernehmen. Beides ist durchaus beabsichtigt.
Eine Gluckerflasche ist nämlich ein Scherzgefäß. Deshalb ist es nur unter höchster Vorsicht möglich gefahrenfrei zu trinken. Dieser Umstand sorgte bei Festen regelmäßig für heitere Stimmung. Dank des gebeugten Halses kannst du dir die Flasche übrigens einfach unter den Gürtel klemmen.

Faktencheck

Wir möchten dir deinen Einkauf möglichst bequem gestalten. Deshalb haben wir dir die wichtigsten Fakten in unserem Check zusammengetragen.

  • Höhe: 20 cm
  • Füllvolumen: 0,5 Liter
  • Glaskörper-Durchmesser: ca 10 cm
  • Farbe: transparentes Grün
  • aus böhmischem Waldglas hergestellt
  • Replik aus dem 16. Jahrhundert
  • mundgeblasenes Unikat

Glaskunst pur

Der gedrehter Flaschenhals besteht aus 4 dünnen glatten Glasrohren außen und einem in sich gedrehten etwas dickeren Rohr innen. Dieses erscheint viereckig. Die vier Außenröhrchen sitzen etwa mit 1 cm Abstand zum Inneren auf dem unteren zwiebelförmigen Glaskörper. Sie drehen sich um den mittleren Strang und bilden mit einer dünnen Glasverbinung von jeder 'Ecke' aus zum äußeren Rohr eine vierstängige Spirale. Die öffnung des kunstvoll gearbeiteten Flaschenhalses formt sich im Ausschank zu einer dreieckigen Form. Das Gefäß ist sowohl optisch wals auch akustisch eine Ausnahmeerscheinung.

Ein Stück Kulturgeschichte

Erstmals in den deutschen Landen schriftlich erwähnt wurde die Gluckerflasche 1220 im Willehalm Epos. Mehr als tausend Jahre war der Kuttrolf ein in Massenproduktion hergestelltes Glasgefäß. In sogenannten Waldglashütten stellte das Hüttenvolk bis ins 17. Jahrhundert diese Flasche her. Insgesamt ist die Herstellung bis ins 19. Jahrhundert belegt. Pottasche gibt dem Waldglas seine grüne Farbe. Glas konnten sich nur die Wolhabenden leisten. Der Klerus betrieb seine eigenen Glashütten.

Der Hit beim nächsten Fest

übe dein Geschick beim Trinken. Fordere deine Gegner und Freunde heraus. Mit der Gluckerflasche bringst du ein historisches Highlight mit zu jeder Veranstaltung. In der Zwischenzeit hast du ein schönes Zierstück in deinem Zuhause.
Probier es aus.

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