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Kelten Schmuck Hirsch-Amulett Bronze

Artikelnummer: 20212

Der keltische Gott Cernunnos wurde als Anhänger aus Bronze nach dem Vorbild eines Gürtelbeschlags auf ein tragbares Maß verkleinert.

Kategorie: Schmuck


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Kelten Schmuck Hirsch-Amulett Bronze

Der keltische Gott Cernunnos steht diesem Anhänger aus feiner Bronze Pate. Ursprünglich wurde das Motiv als Gürtelbeschlag gefunden. Es wird auf um 350 v. Chr. datiert. Die Interpretation der stilisierten Tiere sind vermutlich Hirsche. Denn der keltische Gott Cernunnos wird selbst auf dem berühmten Opferkessel von Gundestrup noch mit einem Hirschgeweih dargestellt, was die Besonderheit dieses Tieres im keltischen Kult unterstreicht. Die berühmte Abbildung des Gottes auf dem „Kessel von Gundestrup“, wurde 1891 in Nordjütland/Dänemark gefunden und stammt aus dem 1. oder 2. Jhd. v. Chr.

Die Abbildung darauf zeigt den Gehörnten in einer Gruppe von Tieren sitzend. Einem Hirsch rechts, und einem Wolf links von ihm kommt besondere Bedeutung zu. Er sitzt trennend, zwischen diesen beiden Tieren, die für das Leben (Hirsch) und für Tod und Vernichtung (Wolf) stehen. Wenn er könnte würde der Wolf den Hirsch zerreißen. Cernunnos zwischen den beiden Tieren bildet einen Ausgleich und somit ein Gleichgewicht zwischen Leben und Tod.

Lit.: A. Haffner, Die keltischen Fürstengräber des Mittelrheingebietes, in: Hundert Meisterwerke keltischer Kunst, Katalog zur Ausstellung, Publ. Landesmus. Trier Nr. 7, 1992;   P. Jakobsthal, Early Celtic Art (Oxford 1944);   A. Haffner, Die westliche Hunsrück-Eifel-Kultur, Röm. Germ. Forschungen 36 (Berlin 1976)

  • Datierung 475-350 v. Chr.
  • Replikat eines Gürtelbeschlags als Vorbild
  • Hergestellt im aufwendigen Wachsausschmelzverfahren

Keltischer Naturgott steht Pate für keltisches Schmuckstück

Der keltische Naturgott Cernunnos (gesprochen Kernunnos) wurde bereits in der Steinzeit als Naturgott verehrt. In der keltischen Sprache bedeutet Cernunnos so viel wie „der Gehörnte“. Der spätere germanische Name des Naturgottes, weniger bekannt, war Freyr.

Den Naturgott um den Hals dabei

Sicherlich ist die Wahl dieses Anhängers als begleitendes Schmuckstück eine gute! Denn der Naturgott Cernunnos galt bei den Kelten als Herr der Tiere und als Begleiter der großen Erdgöttin. Er wird als Gott der Natur, des Waldes, der schöpferischen Naturkräfte, der Fruchtbarkeit, der Zeugungskraft, des Wachstums, der Reinkarnation, der Kreuzwege, der Krieger aber auch als Gott der Liebe und als Gott des Wohlstandes und Reichtums bezeichnet. Er fördert Lebenskraft und Fruchtbarkeit und verkörpert die Heiligkeit der freien Natur, die Freiheit der Wildnis und eine Freiheit des Menschen als Teil der wilden Natur.

Leben, Liebe und Licht im keltischen Anhänger aus Bronze

Der keltische Gott Canunnos steht zudem für die Dreiheit: Naturglaube, Schutz und Ernährung. Dem Glauben nach waren dies die Ansprüche an einen wahren Mann: Er hatte seine Familie zu ernähren, er hatte sie zu schützen und er hatte sich geistig zu entwickeln. Alles andere bedeutet wertvolles Leben zu vergeuden und der Natur zu schaden. Allerdings waren nur Väter nach diesen paganen Glaubensgesetzen ganze Männer. Ein (gehörnter) Hirsch gilt übrigens auch heute noch in vielen Kulturkreisen der Erde als Vertreter von Sonne und Licht auf der Erde – als Lichtbringer!

Keltischer Gott in der Poesie

Und hier noch ein Gedicht einer französischen Nonne mit dem Namen Marie-Pierre, welche den keltischen Gott Canunnos mystisch beschreibt:

Sag ihnen was der Wind den großen Steinen sagt, was das Meer den hohen Bergen sagt.

Sag ihnen, dass eine unendliche Liebe das Universum seit Urzeiten durchdringt.

Sag ihnen, dass er nicht ist, was sie glauben, sondern ein lieblicher Wein ist, den man trinkt, ein gemeinsames Mahl, in welchem jeder gibt und empfängt.

Sag ihnen, dass er der Flötenspieler im Mondlicht um Mitternacht ist;

Er nähert sich zunächst und läuft dann doch weg, er springt über Bäche und heilige Quellen.

Erzähle ihnen über sein schuldloses, grünes Gesicht, über sein Licht, Schatten und Gelächter.

Sag ihnen, dass er dein Raum und deine Nacht ist, deine Wunde und deine Freude, dein Feind und dein Freund.

Aber sag ihnen auch, dass er nicht so ist wie du ihn beschreibst und dass du ihn eigentlich gar nicht kennst.

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