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Zwiebelkopf Fibel mit Verzierungen bronze

Artikelnummer: 21112

Eine römische Fibel (lateinisch fibula) ist eine aus Metall gefertigte Gewandspange oder -Schließe, die eine Art Mischung aus einer Sicherheitsnadel und einer Brosche darstellt.

Kategorie: Fibeln - Armreifen


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Beschreibung


Datierung:
Epoche:
Rom
Versandgewicht:
0,04 Kg
Bio-Packed

Römische Fibel

Eine römische Fibel (lateinisch fibula) ist eine aus Metall gefertigte Gewandspange oder -Schließe, die eine Art Mischung aus einer Sicherheitsnadel und einer Brosche darstellt. Sie wurde meist gegossen oder (nur selten) aus einem Stück geschmiedet.

Vorkommen

Fibeln sind bereits seit der älteren Bronzezeit bekannt und stellten bis ins Hochmittelalter die einzigen bekannten und gebräuchlichen Kleidungsverschlüsse dar. Im 14. Jahrhundert wurden sie zuerst von der Haftel, danach vom Knopf mit Knopfloch abgelöst.

Verwendung von Fibeln

Römische Fibeln verwendete man, um Stoffe zusammen zu heften oder festzustecken, als Haarnadeln, zum Befestigen von Kopfbedeckungen u.ä.. Römische Fibeln dienten im gesamten Römischen Reich sowohl Männern wie auch Frauen, um Gewänder, Togen und Tuniken zusammenzuhalten und gleichzeitig die Stoffe elegant zu drapieren und zu schmücken.

  • 2./3.Jhdt. n. Chr.
  • Größe wie das Original ca. 4,7 x 8 cm
  • massiver Metallguß

Archäologische Bedeutung und Typisierung

Die ältesten Fibeln bestanden aus zwei Teilen. Später wurden Nadel und Bügel mittels einer federnden Spirale oder mittels eines Scharniers verbunden. Römische Fibeln hatten nicht nur eine wichtige praktische Funktion, sondern auch einen hohen Schmuckwert. Sie wurden aus verschiedenen Metallen wie zum Beispiel Bronze oder auch aus Gold und Silber gefertigt. Die Bügel verzierte man häufig aufwändig mit Ornamenten, Perlen, Steinen, Einlegearbeiten aus Perlmutt usw.. Formen und Zierelemente der römischen Fibeln waren im Lauf der Zeit Veränderungen (Moden) unterworfen.

Die verschiedenen Fibelformen dienen den Archäologen heute als eine Art „Leitfossilien“ , die wichtige Anhaltspunkte für die Datierung von Fundstücken und Beifunden (Chronologie) aus einer bestimmten Epoche wie auch von frühen weiten Handelswegen liefern, denn ihre typische Machart und ihre detaillierten Zierelemente sind jeweils charakteristisch für einen bestimmten Zeitabschnitt. Viele römische Fibeln zeugen von hoher Handwerkskunst. Ihre Benennung erfolgt meist nach ihrer Form, zum Beispiel Schlüssel-, Zwiebelkopf-, Bogen-, Kahn-, Pauken-, Vogelkopf-, Knie-, Armbrust-, Masken-, Scheiben-, Schlangenfibel usw..

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