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Römische Automaten

Kannten Römer Automaten ?

Die verblüffende Antwort ist: Ja!

Der alexandrinische Mechaniker Heron beschreibt in seinen Werken „Pneumatika“ und „Automatopoietike“ (1. Jhd. n. Chr.) beispielsweise einen Münz-Automaten vor einem Tempel, der beim Einwurf eines Geldstücks eine bestimmte Menge Weihwasser für rituelle Waschungen spendierte.

Dennoch kam den Automaten im römischen Alltag keine allzu große Bedeutung zu, da die meisten Konstruktionen nicht anwendungsorientiert waren sondern eher repräsentativen oder spielerischen Zwecken dienten.

So gab es zum Beispiel auf einem Festzug durch Athen bewegliche Bildnisse oder ein mechanisches Puppentheater. Doch waren Mechanikern im Altertum für einen Arbeitsvorgang programmierbare Geräte nicht fremd.

Heron, Automat. 22,4:

"Die Figurenbewegten sich , indem die einen sägten, die anderen zimmerten, andere hämmerten, wieder andere mit großen und kleinen Bohrern arbeiteten..."