Geschichte begreifen

Geschichte zum Anfassen. Spielerisch basteln und lernen!

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Unterschiedliche Persönlichkeiten ? verschiedene Sichtweisen

Wie mag die römische Welt auf einen Gladiator, der als Kriegsgefangener zum Sklaven wurde, gewirkt haben? Das dachte der Legionär über seinen Alltag als Soldat? Wie meinte ein Patrizier (römischer Bürger) die Geschicke des römischen Reiches mitgestalten zu können? Was dachte wohl ein römisch-griechischer Philosoph grundsätzlich über das damalige Leben? Welche Eigenschaften und Aufgaben wurden den verschiedenen Göttern und Gottheiten zugeschrieben? Lässt sich mit den vorhandenen Figuren eine altertümliche Welt darstellen?
Dies sind ein paar Anregungen, um sich der römischen Geschichte zu nähern. Weiteres Wissenswerte finden Sie online in den Beschreibungen und auf den Bastelvorlagen. Ergänzend eignen sich Erzählungen, Bilder, Chroniken, Geschichtsbücher und Filme, die einen Einblick in das Leben in der römischen Zeit gewähren.

Buntes Treiben in einer römischen Stadt

Quadratraster typisch wird der Aufbau einer römischen Stadt bis heute genannt. D.h. der Stadtplan war in etwa gleichgroße Quadrate aufgeteilt, die durch Straßen miteinander verbunden waren. In jeder Stadt gab es zwei Hauptstraßen. Dies waren der Decumanus als Ost-West-Achse, und der Cardo als Nord-Süd-Achse. Beide durchkreuzten die Wohn-, Geschäfts-, Vergnügungs- und öffentlichen Viertel. Umgeben war die Stadt von einer wehrhaften Stadtmauer mit Türmen und Toren.
An der Kreuzung von Decumanus und Cardo lag das sogenannte Forum. Hier befanden sich Tempel, Markthalle, Gericht, Basar, Schule und andere öffentliche Gebäude. Angrenzend an das Forum folgten rechteckige Wohngebäude, die ebenfalls ich Schachbrettmuster erbaut sind. Unweit vom Forum steht das Amphitheater mit seiner Arena, den Logen, der Bühne und Räume für Schauspieler und Gladiatoren. Regelmäßig trifft sich dort das Volk u.a. zu Gladiatorenkämpfen und Theater. Geprägt ist das Amphitheater von Kurzweil, Spaß und Auftritt der Könige und anderer städtischer Oberhäupter mit Familie. Bekannt wurde diese Art der Kultur durch den Satz ?Brot und Spiele? von dem römischen Dichter Juvenal, der damit das herrschaftliche Auftreten kritisierte.
Werfen wir zunächst einen Blick in den Tempel am Forum. Wer denkt hier nur römische Götter und Gottheiten zu finden, der irrt. Rom hat sein Reich z.B. auf Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen aufgebaut. Deshalb sehen wir um und im Tempel Statuten sowohl von römischen, als auch von griechischen und ägyptischen Gottheiten. Meist tritt eine Gottheit mit mehreren Namen, aber ähnlichen Eigenschaften und Aufgaben auf. So wird der römische Merkur und der griechische Hermes als Hauptgott verehrt. Beide stehen für Händler und Diebe. Ihre Attribute sind Hermesstab, geflügelter Helm und Geldbeutel. Mit Helm, Schild und Speer treten Mars und Ares als Kriegsgott auf. Einst war Mars im römischen Reich Schutzgottheit für Landwirtschaft. Das Machtzentrum Rom erweiterte sich und Mars wurde zum Gott für Gesundheit, Fruchtbarkeit und Unheil. Neben dem einfachen römischen Volk begegnen uns im Tempel Patrizier, Philosophen, Senatoren und andere Regierungsoberhäupter, die ihre Götter um Rat und Hilfe bitten.

Unweit liegt das Militärlager mit seinen Legionären, Prätorianern, Tribunen und Centurios.

Daneben, in der Gladiatorenschule, verweilen wir und schauen bei der Ausbildung der Gladiatoren zu. Als Murmillo, Thraker, Secutor und Retiarius üben sie sich in Ausdauer, Schnelligkeit, Mut und Kampfgeist. Als Sklaven kämpfen sie in der Arena für ihre Herren. Durch Kampf und Tapferkeit wird es einem Teil gelingen, sich von Ihren Herren, mit einem kleinen angesparten Vermögen, dem Peculium, freizukaufen, um Bürger Roms zu sein. Gladiatoren haben Zugang zu bester medizinischer und allgemeiner Versorgung. Sie gelten in der Bevölkerung als echte Popstars und erinnern mit ihren stählernen Körper an heutige Bodybuilder. Ihre Lebenserwartung liegt mit 27 Jahren deutlich unter dem Schnitt der sonstigen Bevölkerung. Dafür brauchten sie nur 1 bis 3 pro Jahr zu kämpfen. Nach Überlieferung begannen sie ihren Kampf in der römischen Kaiserzeit mit dem Spruch, morituri te salutant = "Die Todgeweihten grüßen dich" (den Kaiser).

Aufbau einer römischen Stadt

Die 3D Bastelvorlagen hauchen den Häusern und Straßen einer nachgebauten römischen Stadt einzigartiges Leben ein. Mit diesen Figuren lässt sich antike Geschichte lebensnah nachgestalten. Kinder sind von solchen kreativen Geschichtsstunden begeistert. Dieser Unterricht eignet sich für Schulen, Freizeitgruppen oder auf einem Kindergeburtstag. Insgesamt 40 verschiedene Bastelbögen stehen für aktuell für den Nachbau zur Verfügung.

Geschichte begreifbar machen mit Hilfe des kreativen Gestaltens

Das antike Leben zieht bis heute immer wieder Menschen jeder Altersstufe in seinen Bann. Besondere Aufmerksamkeit erfahren hier die verschiedenen Götter Welten, Kaiser, Gladiatoren und Legionäre. Mit unseren historischen Bastelvorlagen in 3D können Sie verschiedenste Personen, Berufe und Götter nachgestalten und zu ?neuem Leben erwecken?. Sie finden bei uns sowohl einzelne Bastelvorlagen als auch Bastel-Sets. Alle Vorlagen sind aus stabiler Pappe gefertigt, mit selbsterklärender Bastelanleitung versehen und in antiker Farbgebung gestaltet. Geeignet sind diese historischen Bastelbögen für Kinder ab 6 Jahren. Gestalten Sie beispielsweise mit den ?Göttern vom Nil?, den ?Gladiatoren Morituri te salutant? oder den ?Römische Legionen veni vidi vici? Geschichte nach. Besonders für Kinder wird auf diese Art und Weise Geschichte fassbar und begreifbar. Einzelne Teile der Figuren sind beweglich bzw. abnehmbar. Deshalb eignen sich diese Vorlagen nicht nur zum Basteln und Aufstellen, sondern auch zum Spielen und dem Veranschaulichen von römischer Geschichte.