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Den alten Römern in den Kochtopf geschaut

Artikelnummer: 71102

Vorspeisen, Hauptgerichte, Nachspeisen. Leicht nachzukochen, auch für Schüler. Für Anfänger in der römischen Küche: Den alten Römern in den Kochtopf geschaut. Rezepte des Apicius bearbeitet und ausprobiert von Elisabeth Nerl und anderen. Rezepte des Apicius / bearb. und ausprobiert von Elisabeth Nerl u.a

Kategorie: Schulbücher - Antike Begreifen


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Den alten Römern in den Kochtopf geschaut

Eines muß man den Alten Römern schon lassen, sie bewiesen einen ""guten Geschmack"" in ihrer Römischen Küche, die immer ein Erlebnis war. Bekannt sind noch heute die üppigen Festmahle des römischen Senators Lucius Lucullus (117-56 v.Chr.) mit dem berühmten Gericht aus Zungen von rosa Flamingos, das übrigens noch übertroffen wurde durch das Lieblingsgericht des römischen Feldherrn und Diktators Lucius Sulla (138-78 v. Chr.). Dies bestand aus Fleisch von Neunaugen (kiementragendes, fischähnliches, basales Wirbeltier), und die Neunaugen in der römischen Küche Sullas waren besonders zart, vielleicht wegen seiner gefürchteten Gewohnheit, den aalartigen Blutsaugern ungehorsame Sklaven und politische Feinde zum Fraß vorzuwerfen.

Neunaugen werden auch heute noch sehr geschätzt auf den Speisekarten in Frankreich, Galizien und Portugal. Vielleicht finden manche auch heute noch den Gedanken ganz reizvoll, den störenden Nachbarn oder die Schwiegermutter diesen noch lebenden Fossilien zum Fraß vorzuwerfen, aber wenden wir uns erst einmal ab von diesen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere stehenden Geschöpfe und schauen lieber in den historischen Kochtopf der römischen Küche.

Römische Küche - eine gesunde Alternative

Die römische Küche ist für uns heute nicht nur wegen der außergewöhnlichen Gerichte interessant, sondern noch mehr sogar wegen der gesunden Ernährung, die damit verbunden war. Immerhin blieb ja den Alten Römern damals gar nichts anderes übrig, als natürliche Produkte zu verwenden, z. B. Honig anstelle von gebleichtem Industriezucker oder Meersalz anstelle von zerriebenem Zechsteinsalz. Die römische Küche war und ist der Grundpfeiler, auf dem sich die moderne und beliebte mediterrane Küche mit ihren gesunden Fischgerichten und dem vielseitigen Angebot von Obst und Gemüse gründet.

Fischsoße Garum liquamen - der unumstrittene Star in der römischen Küche

Eine der Besonderheiten der römischen Küche waren schon damals Flüssigkeitskonzentrate, z. B. aus eingedicktem Most oder Wein. Ohne jene Fischsoße Garum ging seinerzeit gar nichts. Man findet sie im Urlaub öfter mal, die noch gut erhaltenen, altrömischen Fischsalzerei-Anlagen, nicht nur in Italien, sondern auch in anderen Teilen des damaligen Römischen Reiches (z. B. im heutigen Andalusien).

Essen ist ein Erlebnis

Im Alten Rom bedeutete Essen nicht nur hastige Nahrungsaufnahme, sondern es war vor allem Genuss, auch im Verein mit den anderen Sinnen. Die Leichtigkeit des Lebens genießen, Zeit ausgiebig mit der Familie, Freunden oder auch den Gespielinnen verbringen, das alles waren die Intension des Essens. Alle Rezepte des Buches ""Den alten Römern in den Kochtopf geschaut"" werden dafür sorgen, dass ihre Abendessen für immer unvergesslich bleiben. Die sorgfältig ausgesuchten Rezepte basieren auf historischen Quellen, wurden alle mehrfach ""nachgekocht"" und ggf. an unsere moderne Küche etwas angepasst.

Noch ein guter Tipp:
Bevorraten Sie sich am Besten mit einem zusätzlichen Buchexemplar, denn dies wird bei nächster Gelegenheit ein willkommenes Geschenk für Freunde oder Bekannte sein.

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