Mosaiksteine Ceraton

 

Kleine Mosaik-Geschichte

Dass Mosaike Kunst sind, ergibt sich aus dem Begriff: der griechische Wortstamm leitet sich ab von „Musa“ ab, die neun griechischen göttlichen Musen betreffend. Mosaike zierten bereits im Altertum Decken, Böden und Wände und hatten häufig religiösen und symbolischen Wert. Erschaffer dieser filigranen Kunstwerke waren Mosaikkünstler oder Mosaizisten. Sie gestalteten aus zirka ein bis zwei Zentimeter großen Steinchen Bilder und Ornamente. Diese Mosaiksteinchen bestanden zumeist aus Porzellan, glasiertem Steinzeug oder Gussglas. Selten nutzten die Mosaikkünstler Edel- oder Halbedelsteine. Die Entstehungszeit dieser Kunstfertigkeit ist nicht exakt datiert. Eindeutig nachgewiesen ist der Mosaizist in der griechischen Antike. Hier wurden insbesondere figürliche Szenen gefertigt, zumeist aus natürlich gefärbten Kieseln, welche im Bodenmörtel eingefasst waren. Mehr Infos hier unter Mosaiksteine Ceraton.

Mosaiksteine Ceraton - Beliebtes Mosaik

Ab dem 5. Jhd. v. Chr. wurden bevorzugt modellierte und behauene Steinwürfelchen für Mosaike verwandt. Die Römer verbreiteten dieses Fertigungsverfahren im gesamten Mittelmeerraum. Die große Beliebtheit belegen zahlreiche antike Funde, zum großen Teil intakt und von faszinierender Qualität. Die Römer perfektionierten die Mosaikkunst, so dass Werke entstanden wie das berühmte Alexander-Mosaik aus Pompeji, das allein aus mehr als vier Millionen Einzelstücken besteht. Mehrere Mosaikleger müssen hier zirka ein Jahr am Mosaik gearbeitet haben – nach heutigem Maßstab.