Amulette & Schmuckanhänger

Römische Anhänger & Amulette

Denn das Wort Schmuck oder auch schmücken kommt von schmiegen und dient seit jeher der Zierde und Verschönerung des menschlichen Körpers. Das Schmuckkästchen für Amulette und Anhänger der Antike lädt zum Stöbern und Staunen ein!

Ästhetik, die wirkt!

Denn schon von Beginn der Menschheit-Geschichte an wurden Amulette und Anhänger getragen. Daran konnte man oftmals die Stellung in der sozialen Rangordnung, die Glaubensgemeinschaft oder die Machtstellung erkennen, da sich teure Materialien und die Herstellung von Schmuck nicht jeder leisten konnte. Durch die stetige Entwicklung der Handwerkskunst und weiterführende Techniken entstand im Laufe der Zeit ein kunstvoll gearbeiteter, ästhetisch wirkender Gegenstand.

Ein Phallus fürs Glück

Der Phallus galt in der Antike als Glücksbringer. So beeindruckt der bronzene Phallus eines Replikats aus den Funden in Pompeji durch seine schlichte Schönheit. Eine reitende nackte Frau träufelt Öl aus einer kleinen Flasche über den schwebenden Phallus. Auf den modernen Menschen wirkt die Darstellung erst einmal ein wenig anstößig. Doch in der römischen Antike unterstützen die Attribute des Öls und der reitenden Person die Wirkung des Phallus, nämlich Unheil abzuwehren und Glück zu bringen. Der Phallus galt als etwas Natürliches und mitnichten als obszön. Erst die christlichen Moralvorstellungen machten das Körperliche zu etwas Unreinem und Sündenbeladenem. Darstellungen mit reitenden Frauen dieser Art finden sich auch bei so genannten Tintinabuli, römische Türklingeln, die ein Symbol für Fruchtbarkeit und Wohlstand waren. In den Museen in Trier und Neapel sind diese zu bewundern.